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Wer steckt eigentlich hinter …

Wer steckt eigentlich hinter…

 … Susanne Markgraf  Susanne Markgraf

Mit einem strahlenden Lächeln und einem Kaffee vor sich, erwartet mich die tiefsinnige Autorin. Angefangen mit dem Schreiben hat sie schon als Kind. Gedichte. Darauf dürfen wir uns auch als nächstes freuen, erzählt sie später. Der Gedichtband „Die Nichtpoetin“ wird nämlich demnächst erscheinen.

Inspiration kann die Autorin aus der Natur und Augenblicken schöpfen. Mehr als auf die Inspirationsquellen, komme es auf ihre Empfänglichkeit in diesem Moment an, gibt sie neben dem Fenster sitzend, zu erkennen. Sie liebt historische Romane, ebenso Fantasy. Sprachlich sind Max Frisch und Stephen King Vorbilder. Und so wie King, schrieb sie auch Kurzgeschichten bevor es zum ersten veröffentlichten Buch kam. Aber sie schreibt nicht nur. Musik, Sport und Malerei beschäftigen sie. „Ich male oft Bilder in einer Farbe.“ Sie deutet auf ihren Pulli und die Antwort auf welche Farbe das sei, ertönt dabei mit „dunkelrot“. Auf einen dunkelroten Himmel hat sie wahrscheinlich auch oft in Palma de Mallorca gesehen. Dort hat sie ab 1990 sechs Jahre gelebt.

Identifizieren kann sie sich mit Barcelona, eine Stadt die für sie „vielfältig aber dennoch strukturiert“ ist. Geboren ist Susanne Markgraf in Leverkusen, gelebt hat sie in Köln und Umgebung, Konstanz und im Landkreis Lindau. Nun wohnt und arbeitet Susanne in Nürnberg.

„Zeit“ antwortet sie auf die Frage, was sie sich wünschen würde, wenn sie einen Wunsch frei hätte. Es ist ihr wichtig, Cover Die Goldatmerinsich Zeit für die wichtigen Dinge im Leben zu nehmen. Ihre Ideen und Gedanken zu „verschriftlichen“, gehört zu diesen Dingen. Jeder Mensch verarbeite Erlebtes auf andere Weise. Viele Leser die sexuelle Gewalt durchlebt haben, würden sich an sie wenden, um nach Rat zu fragen. „Leider bin ich keine Therapeutin“, signalisiert Susanne Markgraf, die bereits bei dem Projekt „Wildwasser Nürnberg e. V.“ Vorträge gehalten hat. „Sexuelle Gewalt ist nicht mein Lebensthema“ erklärt die selbstbewusste Mutter einer erwachsenen Tochter. Es gäbe viele Vorurteile gegenüber dieser Problematik und wenn sie Tipps abgeben solle, seien diese: „Raus gehen, sich nicht verkriechen“ und „Achtsamkeit im Umgang mit der Problematik nach außen hin“. Der Titel ihres Buches „Die Goldatmerin“ beruhe auf einer Meditationstechnik, die dazu beitrage, die eigene Mitte zu finden.

Wer das Werk noch nicht gelesen hat, sollte sich die Zeit nehmen. Zeit ist Gold und dieses Werk ist es sicher wert. Message an die Leser von der Autorin: „Lacht. Wenn ihr fertig seid mit Weinen“.

Ein Beitrag von Nursel Esma Ayar

 

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