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Wartet Ihr auf Rauklands Blut?

Wir haben hier etwas für euch …

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Ab sofort – bis zum Veröffentlichungstermin am 25.Oktober – haben wir eine XXL – Leseprobe für euch gepackt. Diese Leseprobe ist kostenfrei und kann hier  heruntergeladen werden.

 

Wir wünschen euch viel Freude beim Lesen.

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Leseprobe – Oskar und Freunde

Heute möchte ich euch einige Seiten aus dem Buch „Oskar und Freunde“ von Thomas Löffler vorstellen.

Oskar und FreundeLeseprobe

„Du bist noch wach?“, wunderte sich Tanjas Mutter, als sie ihre Tochter vor dem Computer fand.
„Ich chatte gerade mit jemandem über Hunde, insbesondere über Labradore. Er nannte mir Internetseiten, auf denen ich noch mehr erfahren kann.“
„Du solltest aber langsam ins Bett. Morgen musst Du früh raus.“
„Wie war es bei Schillings?“
„Sehr schön. Peter machte uns Mut, Oskar zu nehmen.“
Während Tanja ihren PC herunterfuhr, fragte sie: „Holen wir Oskar morgen ab?“
„Ja, Tanja, das werden wir. Tanja strahlte über das ganze Gesicht und verschwand im Bad.

Es war der letzte Schultag vor den Sommerferien. Tanja konnte es kaum erwarten, nach Hause zu kommen. Unterwegs fuhr sie beim Tierheim vorbei. Oskar kam zum Zaun und sprang daran hoch. Tanja stieg vom Rad und ging zu ihm.
„Hi Oskar. Du kommst heute zu uns. Wir holen dich bald ab.“ Der Labrador wedelte mit dem Schwanz und bellte laut. Als verstünde er, um was es geht. Die Tür des Hauptgebäudes ging auf und der Besitzer des Tierheims trat heraus. „Hallo Tanja, heute ist der große Tag. Bist du schon sehr aufgeregt?
„Guten Tag Herr Leitner. Ja sehr. Ich komme nachher mit meinen …

… „Wo ist Oskar? Ich sehe ihn nicht.“ Auch ihre Mutter suchte die Gegend ab. „Heute Mittag war er noch da.“
„Beruhige dich“, sagte ihre Mutter. „Er wird im Haus sein. Herr Leitner weiß doch Bescheid.“ Im selben Augenblick öffnete sich die Tür und der Tierheimchef stand im Rahmen.
„Hallo Tanja!“, rief er erfreut. „Da bist du ja.“
„Wo ist Oskar. Wir können ihn nicht finden.“
„Er ist in meinem Büro und wartet bereits voller Ungeduld auf dich.“ Herr Leitner führte die Familie in den Raum, in dem Tanja beim ersten Mal gesessen hatte.

Diesmal war kein Zaun zwischen ihm und Tanja, sondern eine feste Tür, durch die er sie nicht sehen konnte. Ganz deutlich nahm er den Geruch von ihr wahr. Oskar senkte den Kopf und brachte seine Nase nahe an den Spalt zwischen Tür und Fußboden. Tief sog er die Luft ein. Die Freude über die Nähe Tanjas überdeckte alle anderen Gefühle. Es zählte
nur dieser Augenblick. Oskar fing an, mit seinem Schwanz zu wedeln und laut zu bellen.

Plötzlich hörten sie aus dem Nebenzimmer einen Hund bellen.
„Oh das wird Oskar sein. Er hat wahrscheinlich deine Stimme erkannt und steht bestimmt schon an der Tür.“ Der Heimleiter öffnete diese. Im nächsten Augenblick sprang Oskar heraus und lief zu Tanja.
„Da kommt dein neuer Freund.“ Bernd bekam einen Ordner mit Oskars Papieren ausgehändigt und unterschrieb dafür. Für den Hund lag ein neues Halsband mit Leine bereit. Alle gingen aus dem Büro. Da passierte es. Beim Anblick des Autos blieb der Hund stehen. Er fing an zu jaulen und ein Zittern lief über seinen Rücken. Dann drehte er sich um und wollte zum Haus zurück.  4spaziergang

Das war es also. Sie wollten ihn in das Ding setzen und zurück ins Dunkel bringen und ohne ihn wegfahren.
Er scheint Angst zu haben“, sagte Tanja. Hans Leitner ging zu dem Hund und versuchte ihn zu beruhigen.

Haben wir euch neugierig gemacht?

Oskar und Freunde könnt ihr bequem auch als Download für 3,49 Euro im E-Books Store erwerben

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Der Duft der Maiglöckchen

Rezension von Ruth E. aus Amazon:

Wer kennt sie nicht, die Gutmenschen, die Fleißigen und die Aufrichtigen dieser Welt?
Wir alle kennen zumindest einige Wenige dieser Gattung Mensch, (denn überall ist Schrobenheim 🙂 ) daher wissen wir auch, dass die Wahrheit hinter der Fassade sehr oft eine ganz andere, eine verlogene, eine heuchlerische und eine voyeuristische ist.
In Ihrem Roman „Der Duft der Maiglöckchen“ erweist sich die Autorin Heidrun Böhm als genaue Beobachterin der menschlichen Charaktere in all deren Facetten und lässt diese in unnachahmlich humorvoller Weise in ihre Figuren einfließen.Geschildert wird die Gesellschaft in der Kleinstadt Schrobenheim und deren gegenseitiger Umgang miteinander, dabei erscheint es zunächst zweitrangig, dass das Buch mit einem Mord beginnt.
Zunächst macht der Leser Bekanntschaft mit den „ehrwürdigen“ Bürgern dieser Stadt und ihren Eigenarten, was die Lachmuskeln auf das Höchste herausfordert.
Doch dann geht es richtig zur Sache, als nämlich, – nein -, das wird hier nicht verraten, nur so viel, die Spannung steigt stetig bis zum Ende, der Ausgang der Geschichte ist eine Überraschung !!!
Ein wunderbares Buch, humorvoll und nachdenklich zugleich.
Hoffentlich gibt es bald mehr von dieser Autorin!!
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Leseprobe:
Es war nicht so, wie es schien. Kommissar Berger hatte seinen Beruf geliebt. Er konnte nichts daran ändern, dass seine Mundwinkel nach unten hingen, unter seinen blauen Augen schwarze Schatten lagen und seine Stirn tiefe Falten aufwies. Er hatte immer so ausgesehen. Nur seine ehemals braune Lockenpracht wich einem spärlich grauen Haarkranz, der heute sein Haupt bedeckte. Er war Single, da er nie auf den Gedanken gekommen war, zu heiraten. Frauen hatten für ihn etwas Rätselhaftes, Mystisches an sich. Er hatte nicht gelernt, damit umzugehen und wollte es nicht mehr lernen. Er war auch so gut zurechtgekommen.
Nun war er fünfundsechzig Jahre alt, pensioniert und konnte seinen Ruhestand genießen. Er hatte sich ein kleines, weiß verputztes Häuschen mit grünen Fensterläden und einem roten Ziegeldach gekauft. Das Häuschen lag nur ein paar Hundert Meter vom Waldrand entfernt. Es gab darin eine Küche, ein Wohnzimmer, ein Schlafzimmer und ein Gästezimmer. Das Gästezimmer war genau genommen überflüssig. Besuch erwartete er sowieso keinen. Er hatte weder Freunde noch Verwandte.
Aber er konnte in diesem Zimmer seine alten Akten aufbewahren, in denen er immer wieder gerne stöberte. Und das Wandern lag ihm im Blut. Dafür war Schrobenheim ein ausgezeichnetes Fleckchen Erde. Berger liebte es, durch die Wälder zu streifen und die klare Luft einzuatmen. Er liebte den Geruch der Tannennadeln und die Stille in den Wäldern. Dem Rauschen der Blätter im Wind und dem Gesang der Vögel konnte er stundenlang zuhören.
  An einem herrlichen Maitag machte er sich auf den Weg in den Wald. Er hatte sich vorgenommen, den ganzen Tag zu wandern.
Berger schritt kräftig aus. Bald würde er den Waldrand erreicht haben. Die Glocken der nahen Kirche schlugen neunmal, der Wind war mild und streichelte seine Wangen. Fröhlich pfiff er eine kleine Melodie, die er schon seit seiner Kindheit kannte: „Das Wandern ist des Müllers Lust“ Er erinnerte sich noch gut an den Tag, an dem er dieses Lied zum ersten Mal gehört hatte. Das war damals als …
Ein dumpfes Geräusch, das aus dem Wald kam, durchdrang die Stille. Berger zuckte zusammen. Das war ein Schuss gewesen!
Auch wenn er nicht mehr im Dienst war, reagierte er unweigerlich so, wie es ihm seine jahrelange Berufserfahrung eingab. Er rannte los so schnell er konnte und tastete dabei nach einer Waffe, die er natürlich nicht dabei hatte. Dabei stolperte er über einen Maulwurfshügel, konnte sich eben noch abfangen bevor er auf die Nase fiel, und kam keuchend oben an. Doch er war zu spät gekommen. Im Wald raschelte etwas. Berger sah eine kleine dunkelhaarige Frau, die eine Pistole in der Hand hielt, durch das Gehölz flüchten. Dicht am Waldrand lag ein kleiner stämmiger Mann, der mit offenen blauen Augen in den Himmel starrte. Durch das weiße Hemd sickerte Blut. Berger sah; der Schuss hatte ihn mitten ins Herz getroffen. Da war nichts mehr zu retten. Er kannte die Einwohner von Schrobenheim nicht alle. Aber Gernot Winter, der hier vor ihm auf dem Boden lag, den hatte er gekannt. Die Dame mit der Pistole musste die Frau aus Polen sein, die seit einiger Zeit Gernot Winters zweite Gattin gewesen war.
  Entsetzt musterte er die Leiche und überlegte sich, ob er der Frau folgen sollte. Aber er stand wie festgewachsen im Gras. Etwas Unbestimmbares, das er nicht greifen konnte, hinderte ihn daran. Tatsache war, auch Herr Winters erste Frau Barbara hatte versucht, ihren Mann zu ermorden. Sie war verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt. Trotz ausführlicher Recherchen war sie nicht gefunden worden.
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