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Nach der Messe ist vor der Messe

Mein kleiner Messebericht

Da ist sie also schon wieder Geschichte; die Leipziger Buchmesse 2015.

Heimgekommen sind wir mit zahlreichen Anregungen und Ideen, die wir step by step versuchen werden, in den Verlagsalltag aufzunehmen.

Ich fang aber erst mal ganz von vorne an. Am Mittwoch bin ich wie geplant in Leipzig eingetroffen, das Messeflair nahm mich sofort gefangen. Abends traf ich mich mit  Alfons Seeboth vom Wölfchen Verlag sowie Kerstin Litterest und Zsolt Majsai vom Verlag 3.0 zum gemeinsamen Abendessen. Wir haben nicht nur geschlemmt, sondern auch Ideen für gemeinsame Aktionen ausgetauscht.
Am Donnerstag bahnte sich die erste Katastrophe an. Die Leser unserer Facebook-Seite werden es schon mitbekommen haben. Wir warteten noch auf Bücher, die Druckerei wurde und wurde nicht fertig und versprach uns im Vorfeld, dass sie garantiert und ganz sicher direkt auf der Messe anliefern. Ja, sie haben geliefert. Nur das wie und wann, das war etwas … sagen wir mal schwierig. Halb zehn bekam Standnachbar Alfons einen Anruf, ob er eine Sackkarre vor Ort hätte. Glücklicherweise hatte er, und wer das Messegelände kennt, kann sich vorstellen, welchen Marathon wir dann hinter uns brachten. Ich weiß, dass ich die Mädels beim nächsten Mal abblitzen lasse. Sollen die sich nen Kopp machen, wie sie die Bücher an den Stand bekommen oder einfach eher da sein. Als wir endlich nach zwei Stunden die Bücher alle am Stand hatten war ich genervt, dreckig und verschwitzt und der Tag für mich gelaufen.

Am Freitag war dann alles besser. Alle Bücher da, die ersten Autoren trudelten ein und alles war fein. Lucie Müller legte eine geniale Lesung hin – ihre allererste, und besonders gefreut haben mich die Mädels, die über eine halbe Stunde am Stand ausgeharrt hatten, nur, damit sie mit Lucie noch ein wenig quasseln und ihre Bücher signieren lassen konnten. Auch Claudi Feldhaus konnte von einer gut besuchten und bestens organisierten Lesung in der Stadtbibliothek Halle berichten.

Am Samstag war Chaos und Stress gleichzeitig. Die Massen stürmten die Hallen und wir kamen kaum zum Durchschnaufen. Abends war ich so kaputt, dass ich am liebsten gleich um 6 ins Bett gefallen wäre. Unsere Reservierung im Restaurant Madrid war schief gegangen, aber das Personal total lieb und schaufelte uns tatsächlich noch einen Tisch frei. Während Susanne und ich durchs regnerische Leipzig stolperten und noch nach einem Ersatz suchten, saßen Lucie und Sascha schon im Madrid und ließen es sich gut gehen. Aufs Essen mussten wir dann doch sehr lange warten und irgendwie hatte ich dann keinen Hunger mehr.

Ja, und dann kam auch schon der Sonntag. Irgendwie geht das immer ganz schnell. Susanne Leuders Lesung war bereits für 10 Uhr angesetzt und wir hatten Schiss, dass zu so früher Stunde noch keine Zuhörer auftauchen. Unsere Angst war jedoch total unbegründet, denn Susanne hat sich mit der Etenya Saga bereits in die Herzen zahlreicher LeserInnen geschrieben, die ihr gebannt lauschten.
Ab 11 Uhr war ich beim Autorenpitching und total gespannt, was mich erwarten würde. Die Autoren waren mindestens genauso aufgeregt, hatten sie doch nur 7 Minuten Zeit, mir ihr Herzensprojekt zu verkaufen. Das eine oder andere interessante Projekt war sicher dabei und mal sehen, was daraus wird.
Dann hieß es auch schon Abschied nehmen von den Autoren, die wieder Richtung Heimat düsten, während ich die verbleibenden Stunden noch in Leipzig ausharren durfte.

Die LBM ist immer bestens organisiert, aber in diesem Jahr hat sich die Messeleitung total verkalkuliert. Aussteller dürfen nicht vor 18 Uhr einpacken, wer es dennoch tut und erwischt wird, dem droht eine saftige Geldbuße oder er riskiert sogar seine Messezulassung. In diesem Jahr rückten Punkt 18 Uhr die Messebauer an und bauten uns quasi den Stand unterm Hintern weg ab. Die Männer machten eine Hektik, begann doch am Montagmorgen schon die nächste Messe. Klar, die Jungs wollten auch irgendwann Feierabend machen. Was dagegen unverständlich war, dass die Tore geschlossen blieben. Weder durften die LKW´s auf den Ausstellerparkplatz fahren, noch konnten wir mit dem PKW zum Abbau in die Hallen fahren. Während ich im vergangenen Jahr 19:30 bereits auf der Autobahn war, mussten wir in diesem Jahr fast bis 22 Uhr ausharren, bis dann endlich die Tore geöffnet wurden. Wer dann noch 6 oder mehr Stunden Heimreise vor sich hatte, konnte sich bedanken.

Es waren viele neue Gesichter bei uns, aber auch viele alte Bekannte. Besonders gefreut habe ich mich über den Überraschungsbesuch von Claudia Meinicke. Das ist dir echt geglückt und du bist einfach nur der Hammer. Cassy Krammer, ich hoffe, du verzeihst mir den Ausrutscher mit dem „Kostüm“, ich hab einfach nicht richtig hingeschaut. Danke Liv Scales und ganz besonders deiner Familie, dass du trotz Baby zwei Tage bei uns Dienst geschoben hast. Elena Ernst, es hat mich riesig gefreut, dich persönlich in den Arm nehmen zu dürfen und ich bin schon sehr auf die Fotos gespannt. Leider habe ich es wieder mal nicht geschafft, selbst Bilder zu machen. Danke an Janika Hoffman, dass du am Donnerstagmorgen den Stand bewacht und Etenya verkauft hast. Vier neue Buchblogger dürfen wir in unseren Reihen begrüßen und ich bin schon jetzt auf eure Rezensionen gespannt. Schade, Laszlo Dören, dass wir dein wunderbares Buch Die Abenteuer von Robin Hood und seinen Männern, auf den kommenden Messen wohl nicht bewundern dürfen. Aber du hast klar recht, die Familie geht vor.  Die Agentur buchtrailer.net hat unsere professionellen Trailer gelobt, auch dafür vielen Dank und ich gebe dieses gern an die Ersteller weiter.  Und natürlich geht der Dank auch wieder an meine tollen Standnachbarn, Wölfchen Verlag,  Verlag Amrûn mit Art Skript Phantastik Verlag und Verlag Mondwolf, ohne die so eine Messe nur halb so viel Spaß macht.

Mir schwirrt noch etwas der Kopf von den ganzen vielen Eindrücken, mein Koffer war auf der Heimreise um so manches tolles Buch reicher und wir hoffen, dass auch unsere Bücher vielen Lesern Lesegenuss schenken.
So, das ist jetzt der Bericht in Textform. Die Bilder, so hoffe ich, liefere ich euch nach …

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Messe and more

 Puh, die Zeit rennt.

Heute fiel uns auf, dass wir schon seit zwei Monaten nichts mehr auf unserem Blog geschrieben haben.

Nicht, dass ihr denkt, wir haben zwischenzeitlich auf der faulen Haut gelegen. Obwohl … ab und an zwischendrin schon. Meinen so sehnsüchtig erwarteten Jahresurlaub musste ich auf eine Woche kürzen und in den Februar verschieben. Dafür haben wir uns die eine Woche so richtig gut erholt und den Wind um die Nase wehen lassen.

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In den vergangenen Wochen haben wir mit Hochdruck an der Fertigstellung der Bücher für die LBM gearbeitet und ja, ich glaube, wir haben es geschafft.

Mary Island Band 3 – Das Geheimnis der dunklen Baracke wurde endlich ausgeliefert. Jonathan Philippi hat bereits einige Lesungstermine gebucht, unter anderem auf der HomBuch Ende März und auf der Internationalen Kinder- und Jugendbuchmesse Ende Mai in Saarbrücken.

Die Kriegssinfonie Band 2 – Söldner wurde ausgeliefert und ist seit heute im Handel erhältlich. Ihr könnt Lucie Müller nächste Woche schon, am Freitag, dem 13.März um 15:30 live auf der Fantasyleseinsel in Leipzig zuhören, wenn sie von ihrem Epos erzählt und vorliest.

Ja, letztes Jahr wurde es bereits eine Punktlandung und Band 1 der Etenya Saga erschien zeitgleich mit der Buchmesse. Im Herbst vergangenen Jahres kam Band 2 und jetzt, ja jetzt mal wieder mit Punktlandung Band 3. Auch Susanne Leuders hat einen Lesetermin ergattern können. Auch wenn dieser wohl eher was für Frühaufsteher sein dürfe. Sonntag kommender Woche, am 15.März 10 Uhr liest sie für euch aus ihrer Fantasyreihe vor.
Wer nicht in Leipzig dabei sein kann: Ein kleiner Tipp von mir. Im Mai wird Susanne Leuders auch im Schloss Saarbrücken während der Internationalen Kinder-und Jugendbuchmesse lesen.

Ganz zum Schluss kommt unser Verlagsküken.
Lars & Uwe Hunsicker haben es mal wieder getan. Gemeinsam haben sie jetzt ihr drittes Buch veröffentlicht, was ebenso wie die Etenya Saga zeitgleich mit der LBM das Licht der Öffentlichkeit erblicken wird. Die letzten Kreuzritter – Der Fluch der Gräfin ist bereits im Shop vorbestellbar.

Auch wenn WordPress gerade mal wieder unsere Fotos gefressen hat (ich trau mich schon gar nicht mehr Plugins zu aktualisieren), haben alle unsere Bücher ein Gesicht. Und ein schönes, wie wir hoffen.

Lars & Uwe Hunsicker treten die lange Reise nach Leipzig nicht an, sind aber auf der HomBuch in Homburg sowie auf der Internationalen Kinder-und Jugendbuchmesse in Saarbrücken vertreten. Dort lesen und signieren sie und beantworten natürlich auch eure Fragen.

Meine Wenigkeit wird am Sonntag auf der ersten Meet an Great – Date deinen Verlag sein. Ein wenig Bammel hab ich ja schon, dass sich kein Autor für uns interessiert, denn es gehen einige Verlags – Schwergewichte mit an den Start.

Was hat sich noch getan?
Wir haben neue Autoren bei uns begrüßen dürfen und von einigen haben wir uns verabschiedet. Manchmal merkt man erst hinterher, dass die Zusammenarbeit doch nicht so funktioniert. Außerdem hat sich in den vergangenen zwei Jahren unser Portfolio stark verändert. Mittlerweile wissen wir immer stärker, welche Genre wir verlegen möchten und welche nicht.
Leider können viele angehende Autoren nicht lesen. Auch, wenn wir auf unserer Website zu stehen haben, dass wir momentan keine Manuskripte annehmen, erreichen mich wöchentlich immer noch 2 bis 3 Manuskripte. Das ist schon mal ganz nett, im Gegensatz zu vorher 2 bis 3 am Tag. Aber Leute; ich habe die nächsten einhundert Jahre ununterbrochen zu lesen, wenn ich mir jede Einsendung anschauen will. Wie soll ich das neben der ganz normalen Arbeit noch bewältigen?
Wir mussten hier einfach die Reißleine ziehen und über den Veröffentlichungsplan 2016 entscheiden wir erst im Sommer.

Aber jetzt gehts erst einmal in den Frühling, nach Leipzig und da hoffe ich, seid ihr zahlreich vertreten.
Buchhändler, die sich unsere Titel vor Ort anschauen möchten, erhalten per Mail gern von mir eine kostenlose Tageskarte. Ihr lieben Buchblogger, auf euch freue ich mich besonders. Gebt euch ruhig zu erkennen, wir haben das eine oder andere für euch vorbereitet :0)

Die Autoren signieren wie in den Vorjahren ihre Bücher für euch und freuen sich auf eure Fragen. Und ich freu mich natürlich auch.

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(Ich hoffe, den Schreibfehler der Grafikerin überseht ihr gnädigerweise, ich habe ihn eben erst entdeckt. Auh Backe)

Und ganz zum Schluss: Ab heute haben wir wieder eine Praktikantin – Nursel Esma Ayar – sie wird für 6 Wochen in den Verlag reinschnuppern und uns in alle Bereiche begleiten. Nursel ist Studentin für Buchwissenschaften und Germanistik im vierten Semester an der Uni in Erlangen.

Herzlich Willkommen Nursel und wir wünschen dir mega viel Spaß bei uns!

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Messerückblick

Braucht die Welt meinen Messebericht jetzt auch noch?

Bei so vielen tollen Beiträgen, frage ich mich tatsächlich, ob ihr noch Lust auf meine Erlebnisse habt.

Theoretisch könnte ich sie abhaken, indem ich sage: es war spannend, aufregend und erfolgreich.

Die Füße tun weh, die 5 Minuten Terrinen sind immer noch nicht alle, und Jonathan hat seinen Sekt wieder mit nach Hause genommen.

Aber ganz so ist es natürlich nicht.

In diesem Jahr sind wir das erste Mal gemeinsam mit anderen Verlagen aufgetreten. Wir haben Flagge gezeigt und werden diese sicherlich in den kommenden Jahren verstärken. Unser Credo lautet: Wären nicht wir Kleinverlage, wäre die literarische Landschaft in Deutschland um Einiges an Vielfalt ärmer. Wir produzieren qualitativ hochwertige Titel, auch wenn hier oder da mal ein Komma verrutscht. Zeigt uns den Blockbuster, bei dem das nicht passiert. Wir sind bereit Experimente zu wagen oder Titel fern des Mainstreams zu veröffentlichen.
Meine persönliche Meinung ist: Klein- und Mittelverlage produzieren die besseren Bücher.

Wieso? Ganz einfach: Weil wir mit Herz und Seele hinter dem stehen, was wir tun.

Am Donnerstag und am Freitagmorgen durfte ich mit einem Autor einer großen DKZ-Verlagsgruppe plaudern. Mich hat es fast von den Socken gehauen; 22.000 Euro – in Worten – Zweiundzwanzigtausend Euro – hat er ausgegeben, damit sein Buch erscheint. Natürlich wollte ich mich von der Qualität besagter Verlagsgruppe überzeugen. Bei so viel Geld müssen die Bücher doch Hardcover, Fadenheftung, Goldprägung usw. haben. Dachte ich. Und dachte ich falsch. Die Cover billigste Machart, oft nicht mal mit Bild. 230 gr. Pappe, unkaschiert, der Buchblock aneinander geklebte Blätter. Billigste Machart.
Besagter Autor durfte sogar lesen. Na ja, ihr ahnt wahrscheinlich bereits, von welchem DKZ-Verlag ich hier spreche. Denn wer einmal auf der Buchmesse war, kennt die Lesungen. Mikro in der Ecke in Richtung Laufkundschaft. Kein Sch … hört da zu. Die Massen strömen an einem vorbei und als Autor kommt man sich regelrecht vorgeführt vor. Wichtig ist, dass wunderschöne Blumen auf dem Tisch stehen.
Mich hat das ziemlich traurig gemacht. Wie viel Ego muss doch in einem stecken, der so viel Geld für eine Veröffentlichung ausgibt? Oder sollte ich nicht besser fragen: Wie viel Verzweiflung?

Was mich auf der Messe ebenfalls zu einigen bissigen Kommentaren gebracht hat, war der Satz: „Ich habe ein Buch geschrieben und suche einen Verlag.“

Liebe angehenden Autoren! Bitte bereitet euch auf so einen Besuch vor!!

Kein Verlag wird euer Buch veröffentlichen, wenn er das Gefühl hat, dass ihr auf die Messe geht, so nach dem Motto: Heute suche ich mir mal einem Verlag. Egal, welcher, Hauptsache, er veröffentlicht mein Buch.

Besonders gefreut hat mich, dass unsere Leseprobenaktion so gut eingeschlagen hat. Mehrmals erhielten wir die Rückmeldung, dass Ronan aus der Raukland Trilogie auf dem Kopfkissen im Hotel gefunden wurde.

Mich freut, dass ihr Autoren euch diese Mühe macht, und auf die Messe kommt. Nicht selten müsst ihr extra Urlaub beantragen, lange Anreisen in Kauf nehmen. Leo Pinkerton fuhr sogar an ein und demselben Tag die lange Strecke von Offenbach mit dem Zug nach Leipzig und zurück. Das ist für mich nicht selbstverständlich.

Mich freut, wenn Buchhändler an unseren Stand kommen und sich persönlich von der hohen Qualität unserer gedruckten Exemplare überzeugen.

Und ganz besonders freut es mich, wenn ihr uns zeigt, dass ihr unsere Bücher mögt. Durch eure Kommentare auf Facebook, eure Rezensionen, eure Besuche direkt am Stand.

Wenn es Dinge gibt, die wir ändern müssen, dann sagt oder schreibt uns das. Wir sind hier ganz offen für eure Kritik. Wir produzieren die Bücher, damit ihr Freude am Lesen habt. Dann wissen wir, dass sich unsere Arbeit gelohnt hat.

So, da war jetzt mein Messebericht. Und wie heißt es so schön: Nach der Messe ist vor der Messe.
In zwei Wochen sind wir bereits auf der nächsten Messe zu finden – HomBuch, wir kommen!

 

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Messenachrichten

Vorweg: Es war soo schön mit euch!

Da ich vier Tage lang nichts anderes als unseren Stand gesehen habe, möchte ich euch einleitend das offizielle Video der LBM zeigen:

Vier Tage voller Gespräche, Eindrücke, neuer Ideen und Indianer.

Hört Ihr die Trommeln auch immer noch? Ich liebe die amerikanischen Ureinwohner sehr. So sehr, dass sie in meinem Roman eine tragende Rolle spielen. Jedoch hätte ich nie geahnt, dass wir dreimal täglich für eine halbe Stunde das Vergnügen haben, indianischen Kriegstänzen lauschen zu dürfen. Die Trommeln wurden begleitet von mysthischen Gesängen der heiligen Krieger, und ich verrate euch jetzt nicht, wo sie wirklich herkamen. Das würde nur den Zauber zerstören.

Indianer

Wir hatten jeden Tag einen anderen Bestseller. Tatsächlich können die Autoren ihr Baby, ihr Herzstück, ihr Buch viel besser vorstellen und bewerben, als ich es je könnte. Die Leser haben das auch sehr schnell erkannt und sich riesig gefreut, wenn sie dann noch ein Foto und ein Autogramm gemeinsam mit dem Autor bekamen. Und so hatten wir dann letztendlich jeden Tag ein Buch, was rein zahlentechnisch, herausstach.   Was mir persönlich aber viel wichtiger war; war der Kontakt zum Leser. Wir hatten an den vier Tagen sehr viele Buchhändler am Stand, Lehrer, Erzieher, Bibliothekare und Buchblogger. Noch viel schöner waren die Erlebnisse, wenn Leute stehenblieben und schrieen: „Ach gugge mal, da ist ja wieder die Katze. Die haben wir doch im letzten Jahr schon gesehen“, oder auf Kabischubi zeigend: „Mensch, den Namen kann ich immer noch nicht aussprechen, aber ihr habt den grünen Kerl ja wieder mitgebracht.“

Kabischubi

Natürlich wollen wir Bücher verkaufen. Dafür schreibt ihr und wir publizieren sie aus genau diesem Grund. Aber einfach nur verkaufen, wäre zu kurzfristig gedacht. Letztendlich möchten wir, dass sich eure Bücher in den Köpfen der Leser einprägen. Ob mit Kabischubi, mit dem Füchschen, mit Ronan oder Oskar. Alle unsere Bücher haben eine sehr gute Figur gemacht und wir insgesamt sehr viel Lob erhalten.

Wir hatten Kollegen am Stand, die unsere Cover bewundert und gelobt haben, Druckereien, ja sogar Journalisten, die Fotos vom Stand schossen. Am Sonntag kam ziemlich am Ende noch einer der grauen Herren vom Börsenverband, nahm jeden Titel einzeln in die Hand, und sagte abschließend zu mir: „Hätte ich gar nicht gedacht, dass ein so kleiner Verlag, Wert auf so hohe Qualität legt.“ Tja, hat er eben falsch gedacht und ich bin mindestens zehn Zentimeter gewachsen.

Natürlich war ich anfangs etwas unsicher, was unsere Titelauswahl betraf. Aber auch hier hatten wir echt ein glückliches Händchen. Wir konnten mit unseren Büchern ziemlich viel Geschmäcker abdecken und heimsten viel Anerkennung ein, da wir mal nicht die typischen Sparten der Vampire und Fantasywelten bedienten.

Was leider in die Hose ging, waren unsere Lesungen. Bei dem Lärm und dem Indianergeheul war es einfach nicht möglich, dass die gut vorbereiteten Autoren lesen konnten. Am Sonntag gelang es mir einige Male, den tollen Trailer von Jordis Lanks „Rauklands Sohn“ zu zeigen.

Aber das wars. Dafür wissen wir jetzt, was wir im kommenden Jahr verändern wollen. Wir wissen, was die Leser sehen möchten, was uns gut gelungen ist, und woran wir noch arbeiten müssen. Dafür sind Messen ja auch da.

Ganz besonders möchte ich mich bei jedem einzelnen meiner wunderbaren Autoren bedanken, die erneut lange Wege, unmögliche Zeiten und andere Schwierigkeiten auf sich geladen haben, um an der Messe teilnehmen zu können. Ich betrachte das nicht als Selbstverständlichkeit.
Gleichzeitig denke ich, dass wir viel Spaß gemeinsam hatten. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass wir der lustigste Stand auf der gesamten LBM, naja zumindest in Halle 2, waren. Wenn ich so an einige miesepetrigen Gesichter von anderen Standbetreibern oder Verlegern denke. Es war wirklich sehr schön mit euch.

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Am Ende eines Tages sah ich dann so aus:

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und hier noch ein schönes Bild mit Thomas Löffler und Wendy, die leider am Freitagabend abreisen mussten. Neben ihm Hanna, die ihr Manuskript bei uns eingereicht hat.5543_4950800646258_1166669140_n

Heute morgen lief übrigens mein Postfach über … sage und schreibe 10 (ZEHN) Manuskripteinsendungen.

Falls ihr noch Fotos von uns habt, freue ich mich eure Zusendungen. Wir sehen uns ….

spätestens auf der LBM 2014

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Gewinner Messebundle

Die Teilnahme war ja sehr übersichtlich, hm schade eigentlich. Woran lag es? War die Aufgabe zu schwer oder habt ihr alle keine Zeit oder Lust zur Messe zu fahren?
Egal, wir haben einige wirklich sehr tolle Einsendungen dabei gehabt, die wir natürlich auch belohnen möchten.

Unsere drei Gewinner sind:

Der erste Preis geht eindeutig und absolut einstimmig an:
Nathalie Bromberger.

Der zweite Preis geht für die Einsendung in allerletzter Minute, dennoch total niedlich und gut gelungen, an: Annette Eickert

Der dritte Preis geht an Claudia Wohlbrand.

Herzlichen Glückwunsch an euch alle Drei.
Bitte sendet mir eure Email Adressen, damit ich euch die Codes für die Eintrittskarte senden kann. Von Claudia Wohlbrand benötige ich zusätzlich per Mail an andrea(at) verlagshaus-el-gato.de ihre Adresse, damit ich ihr das Plakat zusenden kann.

Noch einmal Herzlichen Glückwunsch und mal sehen, was ich mir nach der Messe ausdenke.
Herzlichst Andrea el Gato

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Autoren und Signierstunden auf der LBM

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, jetzt kann die Messe beginnen.

Nachstehend möchte ich euch eine Übersicht über unsere Autoren vor Ort geben, und wann sie ihre Bücher für euch signieren.

Cover

Von Donnerstag bis Samstag wird mir die zauberhafte Claudi Feldhaus zur Seite stehen. Noch ist ihr Buch: „Meine Familie, die Liebe und andere Sorgen“ nicht veröffentlicht, aber wer sie kennenlernen möchte, kann dies an diesen Tagen tun.

 

 

 

Donnerstag

Thomas Löfflerganztägig [wpshopgermany product=“22″]

Freitag

Thomas Löffler – ganztägig

Danielle Zuber -ganztägig [wpshopgermany product=“25″]

Samstag

Jordis Lank – sginiert und liest jeweils zur vollen Stunde [wpshopgermany product=“24″]

Claudia Schwarz – signiert und liest jeweils zur viertel Stunde (11:15/12:15/13:15/14:15/15:15/16:15/17:15) [wpshopgermany product=“18″]

Pamela Gelfert – signiert und liest alle zwei Stunden zur halben Stunde (10:30/12:30/14:30/16:30) [wpshopgermany product=“20″]

Stephanie Urbat-Jarren – signiert und liest zu jeder dreiviertel Stunde (10:45/11:45/12:45/13:45/14:45/15:45/16:45) [wpshopgermany product=“7″]

Sonntag

(den hätte ich jetzt beinahe vergessen)

Jordis Lank – am Vormittag
Claudia Schwarz – am Vormittag

 

Meine Wenigkeit wird natürlich auch vor Ort sein und wir stehen euch gern bei euren Fragen Rede und Antwort. Besonders freue ich mich auf die drei Gewinner unseres kleinen Messebundle Gewinnspiels, die wir heute noch im Laufe des Tages bekanntgeben werden.

An allen Tagen werden wir die, die nicht zur Messe kommen können, mit Messenews versorgen.
Herzlichst eure Andrea el Gato

 

Geschrieben am

Messebundle zu gewinnen …

Ich hatte es vorgestern bereits angedeutet …

es gibt etwas zu gewinnen.

Wir haben im Moment so viel Gründe, für die wir uns bei euch bedanken können -oder müssten? oder sollten? Wir möchten euch einfach teilhaben lassen an unserer Freude über die zahlreichen Erfolge, die vielleicht auf den ersten Blick minimal sind, aber dennoch ist jeder einzelne für sich so schön. Die Gesamtheit aller dieser kleinen Glitzersteinchen lässt mich im Moment wie auf Wolke sieben schweben, Mensch wer hätte das vor einem Jahr gedacht.
Der März ist der Monat der Leipziger Buchmesse und was liegt da näher, als euch, die Leser direkt von Angesicht zu Angesicht zu treffen?

ok … was haben wir uns überlegt.

Es gibt mehrere Lose zu gewinnen:

Bitte zeichne oder bastle einen el Gato-Kater, poste diesen auf deinen Blog und weise auf das Gewinnspiel hin. Sende mir deinen Link und du erhältst 4 Lose – wer keinen eigenen Blog hat, kann die Zeichnung auch gern direkt per Mail an mich senden oder aber auf FB teilen

Jeder, der hier auf dem Blog einen Kommentar hinterlässt, warum er unbedingt der Gewinner sein muss, erhält 2 Lose.

Jeder, der den Blog mit dem Gewinnspiel auf Facebook oder Twitter postet, erhält jeweils 2 Lose.

Jetzt das Wichtigste: Was gibt es überhaupt zu gewinnen?

Der Zufallsgenerator ermittelt drei Gewinner:
Der erste Platz bekommt:
Eine Tageskarte zur LBM mit kostenlosen Eintritt am Tag seiner Wahl

Eintrittskarte

außerdem ein Plakat Rauklands Sohn

Werbeplakat

ein Buch- Rauklands Sohn (wer am Samstag kommt, erhält zusätzlich eine persönliche Widmung der Autorin) – E-Book inside

Rauklands Sohn

und eine kleine Überraschung, die direkt auf der Messe gelüftet wird.

Für den zweiten Gewinner gibt es:

eine Eintrittskarte zur LBM am Tag seiner Wahl

Eintrittskarte

 ein Plakat Rauklands Sohn

Werbeplakat

und einen Gutschein für ein kostenloses E-Book Rauklands Sohn

Der dritte Gewinner darf sich über ein Plakat und einen Gutschein für ein kostenloses E-Book Rauklands Sohn freuen.

Das Gewinnspiel startet heute und endet Sonntag, den 10.März.
Also ran an die Zeichenblätter Katzenkreationen gemalt, gebastelt … ich bin gespannt. Ich drück euch die Daumen und wünsch euch Erfolg.

Herzlichst Eure Andrea el Gato

Geschrieben am

Wie Thomas Löffler auf den Hund gekommen ist

Heute möchte ich euch den Autor unseres Kinderbuches:
Oskar und FreundeThomas Löffler, vorstellen.

Thomas Löffler

Ich selbst kenne Thomas jetzt seit über fünf Jahren, im vergangenen Jahr durfte ich ihn dann mehrmals persönlich treffen. Mich begeistert immer, wenn ich Autoren über einen so langen Weg begleiten darf, und auch ein kleines bisschen an ihrem Wachstum als Autor teilhaben darf.

Nachstehend das Interview mit Thomas Löffler:

Wie kam es, dass du ein Buch schreiben wolltest. Kam dir ganz spontan der Gedanke oder gab es einen Auslöser?

1989 schrieb ich einfach so, um meine Vergangenheit zu bewältigen, 16 Jahre meines Internatslebens nieder. Diese Niederschrift wanderte als Textdatei von Datensicherung zu Datensicherung neben mir her, bis mich eines Tages jemand bat, den Text als Manuskript bei einem Verlag einzureichen. Kurz vor dem Lektorat wurde der Verlag geschlossen. Dies war der eigentliche Anfang meines Schreibens. Du nahmst mich später mit „Oskar und Freunde“ unter Vertrag. Die Niederschrift über mein Internatsleben, die der eigentliche Auslöser war, schleicht nun weiter von Datensicherung zu Datensicherung neben anderen geplanten Projekten neben mir her.

Hast du dich dann einfach hingesetzt und losgeschrieben?

Alle meine Projekte entstehen, wenn ich mit meinem Blindenführhund unterwegs bin, als Bilder in meinem Kopf. Ich habe es dann ziemlich eilig nach Hause zu kommen, und dieses Bild als Text niederzuschreiben.

Wie viel Zeit hast du für die Vorbereitung benötigt und wie viel Zeit fürs Schreiben?

Die Idee für „Oskar und Freunde“ entstand, als ich eine Kurzgeschichte einreichte, die aber nicht angenommen wurde. Es gab dabei kaum eine Vorbereitung. Ich schrieb einfach drauf los, was sich später im Lektorat als Fehler herausstellte. Für das Schreiben brauchte ich, mit einigen großen Schreibblockaden ein Jahr.

Von den anderen Autoren habe ich erfahren, dass ihre Figuren oft einen eigenen Kopf haben und ein Eigenleben entwickeln. War das bei dir auch so?

In der Tat entwickelten vor allem meine Hauptfiguren nach und nach ein Eigenleben. Auch ich identifizierte mich immer mehr mit einigen Figuren. Im Nachhinnein sehe ich dies negativ. Man kann nicht mehr objektiv die gesamte Idee im Auge behalten.

Wie stark arbeitest du die Charaktere heraus? Wie findest du Namen und woher holst du die Figuren?

Da ich leider so einfach vor mich hin geschrieben habe, nahm ich mir wenig Zeit für große Überlegungen. Manchmal hörte ich in Verkehrsmitteln anderen Passanten zu. Dabei konnte ich oft Stimmungen einfangen, die ich in meine Geschichte mitnahm. Die Namen meiner Figuren haben sich dauernd geändert, bis ich dann für jeden einen für meine Fantasie passenden Namen fand.

Kennst du die Gegend, in der dein Roman spielt?

Ja, bei Spaziergängen bekam ich Anregungen.

Dein Buch ist fertig geschrieben und was passiert dann?

Ich hoffe, dass sich meine und meiner Lektorin Arbeit gelohnt hat und es möglichst vielen Lesern gefällt. Was mein Schreiben betrifft, so liegen einige Projekte auf meinem Schreibtisch, die darauf warten, weiter entwickelt oder doch verworfen zu werden.

Wie wichtig ist dir der Kontakt zu deinen Lesern?

Der Kontakt ist mir sehr wichtig. Das Schreiben selbst macht einsam und ist auch manchmal eintönig. Nach Fertigstellung bin ich schon froh, meinen PC mit einem lebenden Gesprächspartner zu tauschen.

Thomas, ich möchte jetzt auf eine Besonderheit deines Schreibens aufmerksam machen. Du bist blind. Wie schreibst du? Hast du ein Sprachprogramm? Wie machst du dir Notizen, damit du nicht mit deinen Personen und Handlungen durcheinander kommst?

Das sparsamste Gerät in meinem Arbeitszimmer ist der Monitor. Er ist meistens aus, manchmal nicht einmal angeschlossen. Mein PC verfügt über eine spezielle Software, die es mir erlaubt, alle Informationen, die Sehende auf dem Monitor erkennen, über eine Sprachausgabe und sogar in Blindenschrift auszugeben. Notizen mache ich mir in einem anderem Textdokument, das ich einfach „Fragmente zu Oskar und Freunde“ nannte.

 Werden wir dich auf der LBM treffen?

Ja, die Messe vergangenes Jahr war ein absoluter Höhepunkt für mich, den ich mir in diesem Jahr auf keinen Fall entgehen lassen möchte. Wendy, mein Blindenführhund, und ich sind daher vom ersten bis zum letzten Tag auf der Messe.

Vielen Dank Thomas, für den Einblick in dein Autorenleben. Wenn ihr den bescheidenen Autor und  sein Buch „Oskar und Freunde“ auf der Buchmesse kennenlernen möchtet; kommt in die Kinder-und Jugendbuchhalle 2, Stand L 104! Thomas freut sich auf euch und signiert seine Bücher. Versprochen!

Thomas Löffler auf Facebook 

Website

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Was ich mir für das neue Jahr wünsche

Ja, nun ist der Januar schon bald zur Hälfte rum und ich fange jetzt erst mit meinen Wünschen an, denkt ihr?

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Ja und Nein. Natürlich sind meine Wünsche im Kopf bereits angekommen, es hat einfach nur die Zeit gefehlt, sie aufs Papier … öhm diesen Blog zu bannen. [divider type=“space“]

  • Zuallererst wünsche ich mir Gesundheit. Nicht nur für mich, sondern für all die Menschen, die mich umgeben. Egal, ob virtuell oder physisch. [divider type=“space“]
  • Dann wünsche ich meinen Autoren mit ihren Büchern viel Erfolg. Denn nur wenn meine Autoren erfolgreich sind, ist es auch der Verlag.[divider type=“space“]
  • Ich wünsche mir aktive Autoren. Autoren, die begreifen, dass das Verlagshaus el Gato durchaus ein Sprungbrett sein kann, dennoch aber ein kleiner Verlag ist. Autoren, die nach Druckfreigabe ihres Manuskriptes nicht die Hände in den Schoss legen und auf die nächste Tantiemenabrechnung warten. Die selbst regionale Zeitungen anrufen oder anschreiben, die einen Buchladen aufsuchen, die die Werbetrommel rühren. Auch für mich hat der Tag nur 24 Stunden. [divider type=“space“]
  • In unseren Schubladen schlummern unzählige Ideen und es wäre Klasse, wenn sie funktionieren täten. Die Sache mit dem Subskriptionspreis – oh, immer diese Zungenbrecher – ist bereits ein kleiner Vorgeschmack, der übrigens super einschlägt. [divider type=“space“]
  • Ein besonderes Highlight wird in diesem Jahr wieder der Messebesuch auf der Leipziger Buchmesse sein. Ich freue mich auf Euch; auf zahlreiche Leser, auf wissbegierige Blogger, und natürlich auch auf meine Autoren.[divider type=“space“]
  • Ganz besonders freue ich mich, dass das E-Book von Claudia und Hedwig Kleineheismann so ein Dauerbrenner geworden ist. Einmal mehr zeigt das, wie wichtig das Thema Organspende ist und welch hoher Aufklärungsbedarf besteht. Ich gönne den beiden tapferen Frauen ihren Erfolg sehr und wünsche mir, dass es noch einige Monate so gut weiteräuft.[divider type=“space“]

So, das war es schon mit meinen Wünschen, denn alles andere habe ich bereits. An unserem Erfolg arbeiten wir hart, derzeit sind zwei Titel im Lektorat, einer im Satz … ach ich liebe mein Team. Mädels, ihr seid einfach Klasse. Natürlich bin ich sehr gespannt, wie ihr unsere Titelauswahl für dieses Jahr findet, ob ihr genauso begeistert seid, wie wir. [divider type=“space“]

Was sind eigentlich eure Wünsche und Pläne für 2013?