Area 3

(2 Kundenrezensionen)

 15,50

von Thomas Franke


Berlin, Mitte des 21. Jahrhunderts – die Menschen leben in einer vollkommen vernetzten Welt. Intelligente Software regelt den Alltag und hochkomplexe Spielwelten üben eine magische Faszination aus.
Das anspruchsvolle Onlinegame Area Three hat den 16-jährigen Tad in seinen Bann gezogen. Doch schon bald muss er feststellen, dass es seinen ganz eigenen Regeln folgt. Virtuelle und reale Welt sind auf erschreckende Weise miteinander verknüpft. Er hat eine Entwicklung in Gang gesetzt, die eine Gefahr für die gesamte menschliche Zivilisation darstellt.
Gemeinsam mit seiner Schwester, seinem besten Freund und der geheimnisvollen Liv nimmt er den Kampf gegen einen übermächtigen Feind auf.

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Beschreibung

von Thomas Franke


ab 14 Jahre


alle Nachmessebestellungen bis zum 15. April 2019 liefern wir versandkostenfrei aus.

Zusätzliche Information

Größe 190 × 130 cm

2 Bewertungen für Area 3

  1. Hoppsi

    Berlin wie es Mitte des 21. Jahrhunderts aussehen könnte….

    Zunächst bin sehr verzückt gewesen, als ich gelesen habe, dass eine meiner liebsten Autorinnen Susanne Leuders, die Umschlaggestaltung übernommen hat. Diese passt einfach so unglaublich gut zur Handlung des Buches, dass ich jetzt wo ich es fertig gelesen habe noch begeisterter bin.

    Zur Handlung: Wir befinden uns in Berlin irgendwann in der Mitte des 21. Jahrhunderts. Die Welt ist noch vernetzter als heute. Vieles läuft automatisch und die Menschen verlassen sich darauf. Diese Art der Zukunft empfand ich als sehr realistisch dargestellt, da es bereits heute viele Dinge gibt bzw. man erahnen kann wo diese hinführen könnten. Einige Beispiele dafür sind u.a. dass die öffentlichen Verkehrsmittel autonom sind, das Essen von Maschinen zubereitet wird und auch die medizinische Versorgung zum Teil von Maschinen übernommen wird. Wir lernen Tad und seine Schwester Emma kennen. Tad zockt häufig in der virtuellen Welt ein Spiel Namens Area 3 mit seinen Freunden Thor, JB und der mysteriösen Ms Violet. Die Charaktere werden toll beschrieben und wir bekommen im Laufe der Geschichte einen tieferen Einblick in die Welt der Teenager und deren Vergangenheit. Gezockt wird mit einer Art VR-Helm und dem neusten Trend ein Anzug der das Spiel noch „realistischer wirken lässt“. Innerhalb des Spiels gibt es dann eines Tages plötzlich Veränderungen, die sich nicht mehr nur auf die virtuelle Welt beziehen, sondern auch die reale Welt nicht außer Acht lassen. Tad versucht mit seinen Freunden herauszufinden was eigentlich passiert ist und warum. Mehr möchte ich gar nicht verraten, da ja sonst die ganze Spannung verloren geht.

    Noch erwähnen muss ich, dass ich als großer Queen-Fan sehr erfreut war über die gelungene kurze Platzierung der Band innerhalb der Geschichte.

    Thomas Franke schafft ein spannendes realistisches Bild der Mitte des 21. Jahrhunderts entstehen zu lassen. Immer wenn ich gedacht habe, aha so geht es bestimmt weiter, kam ein neuer weiterer Aspekt hinzu und hat alles über den Haufen geworfen.

    Ich hatte einige spannende und lehrreiche, sowie nachdenkliche Momente beim Lesen und hoffe wir können uns noch auf weitere tolle Werke von dem Autor freuen.

  2. Kitty’s Kiste

    Im Berlin Mitte des 21. Jahrhunderts, in einer komplett vernetzten Welt, lebt der 16-jährige Tad. Zusammen mit seinen besten Freunden trifft er sich jeden Nachmittag im aufwendigen, unheimlich realitätsnahen Onlinespiel „Area 3“. Doch dann kommt es plötzlich zu Unregelmäßigkeiten, das Spiel scheint einen eigenen Willen zu entwickeln und auch in der realen Welt geschehen seltsame, sogar gefährliche Dinge. Scheinbar sind Spiel und Wirklichkeit miteinander verknüpft und die Menschheit in Gefahr. Zusammen machen sich die Freunde auf die Suche nach dem Ursprung der unheimlichen Geschehnisse.

    Eine Alexa, die plötzlich neben ihren sonstigen Fähigkeiten kochen kann, Auto fahren und das komplette Haus überwachen. Dazu wurden Handys abgelöst von einer Art Uhr, welche Hologramme erzeugen kann, welche das ganze Wissen der Menschheit gespeichert haben und sich ganz menschlich mit ihrem Besitzer unterhalten. Und dazu kommen noch ganz viele andere hochintelligente Technologien, die so ziemlich jeden Bereich des Lebens erleichtern. So oder so ähnlich kann man sich die Geschichte in diesem Buch vorstellen, welche sehr interessant ist, aber auch erschreckend vor Augen führt, was der technologische Fortschritt anstellen könnte, denn wie die Beschreibung des Buches schon sagt, hat er auch gefährliche Schattenseiten. Ein großes Dankeschön an den Verlag und den Autor, dass ich dieses Buch in einer Leserunde lesen durfte.

    Dabei hat Thomas Franke einen wirklich guten und relativ leicht lesbaren Schreibstil, der vor allem durch seine Plastizität besticht. So konnte ich mir die gesamte, hochtechnologische Welt, richtig gut vorstellen. Schwierig wurde es eher dann, wenn die Handlung zu verflochten wurde und sich die Realitäten zu schnell abwechselten.

    Das war auch eins der wenigen Probleme dieses Romans, denn manchmal war ich einfach nur verwirrt, weil so vieles geschieht und ich einfach nicht mehr hinterher kam. Am Ende ergibt aber alles im Großen und Ganzen einen Sinn. Ansonsten war die Geschichte zwar nicht wahnsinnig rasant, sondern eher ruhig erzählt, aber dennoch auf ihre Weise spannend. Irgendwie hat sie jedenfalls so einen Sog auf mich ausgeübt, dass ich immer weiter lesen musste. Die ganzen Schilderungen der Zukunft waren, abgesehen von der Spielewelt, oftmals so realistisch, dass man es schon teilweise echt mit der Angst zu tun haben konnte. Wie nah wir schon an dieser Beschreibung einer möglichen Zukunft dran sind, ist tatsächlich erschreckend und sollte zum Nachdenken anregen. In diesem Sinne gibt es wirklich viele Aspekte in diesem Buch, nicht nur in technischer Hinsicht, die wirklich tiefgründig sind und eine gewisse Botschaft aussenden. Dennoch ist da auch eine technische Spielerei, die ich wirklich toll fand, nämlich „Tinkerbell“, eine kleine holografische Figur, die eine größere Rolle in der Geschichte spielt und die ich, auch wenn sie manchmal ein bisschen zu menschlich wirkte, einfach ins Herz geschlossen habe. Was ich allerdings nicht unbedingt gebraucht hätte, war die kleine Liebesgeschichte, die meiner Meinung nach, die Handlung ein wenig zu sehr in die Länge gezogen hat.

    Da die Charaktere, die der Autor erschaffen hat, noch ziemlich jung sind, konnte ich mich zwar nicht mehr so allzu gut mit ihnen identifizieren, dennoch muss ich zugeben, dass ich sie sehr menschlich geschrieben fand. Ich konnte durchaus nachvollziehen, wie sie dachten und handelten und habe sie gern bei ihrem Abenteuer begleitet. In dem Sinne, ist die Charakterbildung sehr gut gelungen.

    Insgesamt fand ich das Buch, trotz einiger Kleinigkeiten, die mich ein bisschen gestört haben, richtig gut. Wer Science Fiction-Romane mit Thrillerelementen mag, die sich vor Kritik an der Gesellschaft nicht scheuen, sollte auf jeden Fall einmal einen Blick in dieses Buch werfen, denn es lohnt sich wirklich, es zumindest einmal gelesen zu haben.

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