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Wer steckt eigentlich hinter …

… Claudi Feldhaus? Teil 1Bild-002

Claudi Feldhaus, geboren 1987, hatte schon als Kind Geschichten in ihrem Kopf. Sie malte eigene kleine Bilderbücher und war auf Klassenfahrten stets diejenige, die die Gruselgeschichten erzählte. Schon immer hatte sie ein Talent dafür, die richtigen Worte zu finden und sich auf dem Papier auszudrücken. Dabei hatte sie immer Spaß daran, die Menschen in ihrem Leben zu unterhalten. „Vielleicht liegt das daran, dass ich mich selbst sehr schnell langweile. Der Langenweile gilt es Einhalt zu gebieten! So kam das Schreiben zu mir, ich konnte mich nicht einmal dagegen wehren.“ Leider spukten lange Zeit dunkle Dämonen in ihrem Kopf umher, die sie nicht an ihr Talent glauben  ließen. Zum Glück änderte sich dies, als Claudi Feldhaus eine E-Mail von einer kühnen Unternehmerin erhielt, die ihr anbot, ihr Erstlingswerk zu verlegen. Zusätzlich gestärkt ist die Autorin durch ihr abgeschlossenes Fernstudium der Belletristik und durch viel liebenvollen Zuspruch von innen und außen.

IMG_1875Bei ihr zu Hause, in Berlin, bildet ein großer schneeweißer Schreibtisch das Zentrum ihrer Wohnung. Dazu hat sie sich einen bequemen Drehsessel angeschafft. Hier verbringt sie die schönsten Stunden ihrer Woche. Sie stellt sich gern inspirierende Hintergrundmusik an und tippt dann drauf los. Dazu macht sie sich gern einen Tee, den sie unabsichtlich erst dann trinkt, wenn er schon erkaltet ist. „Ich bin so im Schreibfluss, dass ich ihn vergesse und dann kurz vorm Verdursten bin!“ Am liebsten würde sie an ihrem Arbeitsplatz auch Abendbrot essen und mit Freunden telefonieren – „… und meistens tue ich das auch!“ Gleich neben ihrem Schreibtisch steht ihr Bücherregal, das laut der Autorin noch weit davon entfernt ist, eine Bibliothek zu sein. „Ich gebe es zu: Ich schreibe wohl mehr, als dass ich lese.“ Dabei liebt sie Bücher, wie sollte es anders sein? Vor allem, seitdem sie immer öfter die Autoren dazu kennenlernt. „Der Stapel »Lies uns« wird immer größer, und das sind zuweilen nur geschenkte oder absolut empfohlene Werke!“ Wenn die Autorin jedoch in eine Lesephase gerät, fällt diese nicht selten sehr intensiv aus, und sie liest drei bis vier Wälzer in einer Woche. „Und wie von einem deftigen Menü, das man nur auf Familienfeiern bekommt, zehre ich davon lange.“IMG_1898

Wenn Claudi Feldhaus gerade nicht schreibt oder liest, tobt sie sich für ihr Leben gern beim Krafttraining aus und lässt jegliche Aggressionen im Body-Combat-Kurs ab. Auf der anderen Seite entspannt sie genauso gern beim Pilates. „All das hilft ziemlich gut gegen den typischen Autorenrücken!“ Sie liebt Berlin über alles, unternimmt hier mit ihren Freunden stundenlange Spaziergänge durch die verschiedenen Kieze und geht mit ihnen auf die Piste. Sie mag das Gewühl, die zwanglosen Gespräche, die sich schnell mit völlig fremden Menschen ergeben, und die Möglichkeit, immer und überall etwas zu essen kaufen zu können. „Wenn ich in anderen Städten dann mit Sperrstunden konfrontiert werde, reagiere ich oftmals mehr als überfordert!“

Mehr spannende Infos über die Autorin sowie die Entstehung ihrer Bücher erhaltet ihr in unserem nächsten Beitrag.

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