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20. Dezember

20.12

 

Die Wartezeit verkürzt euch heute Hedwig Kleineheismann. Selbst vom schweren Schicksal getroffen, welches sie in ihrem Buch Mein Kind soll Leben niederschrieb, möchte sie euch heute mit ihrem Gedicht Mut machen. Viel Spaß!

 

„G l ü c k“

 

Glück“ findest Du nur in den kleinen Dingen

 hör’ doch mal zu, wie die Vöglein singen,

schau’ doch mal auf zu den riesigen Bäumen,

  fang einfach an, mal wieder zu träumen

spür` doch die Wärme, den Sonnenschein

   und klag´ doch nicht, Du wärst allein.

 

Glück, findest Du hier, heute und morgen,

   such´ es für Dich, bei all´ Deinen Sorgen.

 Siehst Du dort das Veilchen verborgen stehn?

    Hast Du die hübsche Wolke am Himmel gesehn?

 Spürst Du wie der Wind Dich zärtlich umweht?

    Glaub` doch daran, es wird weiter gehn`!

 

 Glück, findest Du auch in jedem Kindergesicht,

    das sich Dir zuneigt, von Liebe spricht.

  Spürst Du das Vertrauen von diesem kleinen Wesen,

     das nichts von Dir fordert, doch sehr viel kann geben.

   Schau´ ihn Dir an, den strahlenden Augenblick,

    fass´ neuen Mut und geh´ nicht zurück!

 

 Glück, findest Du in so vielen Bereichen.

   Komm`, lass uns reden noch ein Weilchen.

 Ich möchte` Dir noch zeigen, wie schön bei der Nacht,

    der Herrgott den Sternenhimmel für Dich gemacht.

  Schau` doch nur, wie er leuchtet hell und klar.

     Wein` bitte nicht, ich bin Dir doch nah`!

 

 Komm nimm meine Hand, stütz Dich auf mich.

     Wir finden zusammen auch das Glück für D I C H!

 Vergiss Deine Tränen, den Schmerz und das Leid,

     Ein Lächeln von Dir – und das Glück ist nicht weit!

 

 

                                               H.K.

 

 

 

 

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Ein besonderes Buch von zwei besonderen Menschen

Kennt ihr das? Das euch ein Buch nicht loslässt, dass ihr es unbedingt weiterlesen müsst, auch wenn die Tränen fließen?

Mein Kind soll leben – von Claudia und Hedwig Kleineheismann
ist so ein Buch.
Mein Kind soll leben Frontcover

Während Mutter Hedwig über Jahrzehnte wie eine Löwin um das Leben ihrer Tochter kämpfte, gab Tochter Claudia nicht auf. Die Medizin entwickelte sich weiter, bis endlich die Möglichkeit der Organtransplantation geschaffen und erfolgreich eingesetzt wurde.

Claudia lebt in diesem Jahr 20 Jahre mit zwei Fremdorganen. Weltweit gibt es nur noch zwei andere Menschen, denen dieses Wunder gelungen ist. Sie engagiert sich heute sehr und betreut Organspendepatienten. Sie hilft mit ihrer freundlichen Art über so manchen Kummer hinweg, hilft beim Warten auf das passende Organ, weint gemeinsam und beantwortet stundenlang geduldig Fragen.

Leseprobe:
Einleitung

In diesem Buch wollen wir, meine Mutter und ich, die Geschichte meines Lebens erzählen. Wie wichtig es ist, dass viele Menschen „JA“ sagen zur Organspende, werden Ihnen die nächsten Seiten aufzeigen. Ich hatte das Glück, neue Organe transplantiert zu bekommen. Viele Todkranke warten verzweifelt auf die rettende Operation, viele Wartende müssen sterben, weil keine passenden Organe zur Verfügung stehen. Ich möchte durch meine Lebensgeschichte den Leser zum Nachdenken anregen, in dem ich aufzeige, wie sehr ihre Entscheidung einer Organentnahme zuzustimmen helfen kann, Menschen ein neues, gesundes Leben zu schenken. Gelingt mir das, dann hat dieses Buch seinen Zweck erfüllt und ich wäre sehr glücklich.

Meine Herz-Lungentransplantation ist erfolgreich am 12.September1994 im Herz- und Diabteszentrum Nordrhein-Westfalen, in Bad Oeynhausen durchgeführt worden.
Ein besonderes Herzensanliegen von mir ist es, den Menschen zu danken, die mich auf meinem Lebensweg einStück begleiteten. Danke zu sagen, all denen, die mir durch ihre Nähe, ihre Liebe sowie mit ihrer Hilfsbereitschaft zur Seite standen.

Aus der Sicht von Hedi geschrieben:

Claudias Kindheit

1959 – 1963

Mit 15 Jahren lernte ich meinen Mann in Hannover kennen. Er war beim Bundesgrenzschutz beschäftigt, ich hatte gerade die Handelsschule abgeschlossen. 1959 verlobten wir uns, am 26. September 1962 heirateten wir. Im gleichen Jahr beendete mein Mann seine Bundesgrenzschutzzeit und begann bei der Sparkasse Hannover eine dreijährige Lehre. Wir zogen in das Mietshaus meiner Schwiegermutter und richteten uns im Dachgeschoss eine kleine Wohnung ein. Sie bestand aus einem zwanzig Quadratmeter großem Wohnraum sowie einem Bad von zirka vier Quadratmetern Größe. Der Wohnraum bestand quasi aus einer kleinen Kochecke mit zwei Elektroplatten, einem Unterstellschrank für Geschirr, einer ausziehbaren Couch, einem kleinen Tisch, Sessel und Schrank. Mehr Platz war einfach nicht vorhanden. Für uns war es unser neues Zuhause mit einem entscheidenden Vorteil; wir zahlten nur eine geringe Miete. Da mein Mann in der Ausbildung stand, verfügten wir über wenig Geld. Ich arbeitete im Büro und verdiente fünfhundert Mark.

Die geringen finanziellen Mittel hielten uns nicht davon ab, uns eine einwöchige Hochzeitsreise an die Mosel zu leisten. Jung und verliebt, wie wir waren, saßen wir abends oft zusammen, planten unsere Zukunft. Nach Abschluss der Ausbildung meines Mannes wollten wir eine größere Wohnung mieten, ich sollte aufhören zu arbeiten, denn als Bankkaufmann würde mein Mann genügend verdienen. Zwei Kinder sollten unsere Liebe krönen, am besten ein Junge und ein Mädchen. Es kam natürlich ganz anders als geplant.
Bereits zwei Monate nach unserer Hochzeit Ende November eröffnete mir mein Arzt, ich sei schwanger. Nach dem ersten Schreck überwog die Freude. Kaum konnte ich erwarten, dass mein Mann heimkam. Sofort überfiel ich ihn mit dieser schönen Neuigkeit. Die Begeisterung meines Mannes hielt sich in Grenzen. Er machte sich Sorgen, wie wir das finanziell schaffen sollten. Wir brauchten auf jeden Fall eine größere Wohnung, ich konnte nicht mehr mitarbeiten und das Kind würde eine Menge kosten.
Ich sagte zu ihm: „Schatz, dass Wichtigste ist, wir beide werden ein Baby haben, wir werden es lieben so, wie wir uns lieben, es wird ein wunderschönes Baby sein und du wirst ein wunderbarer Vater werden. Selbst wenn wir uns noch mehr einschränken müssen, so ist es doch nur eine begrenzte Zeit, bis du mit deiner Ausbildung fertig bist. Wir schaffen das schon.“
Mein Mann lächelte, nahm mich in den Arm und antwortete: „Du kleiner Optimist und Träumer, natürlich freue ich mich auf unser Kind, doch einer von uns beiden muss realistisch bleiben.“
Wir luden meine Eltern und meine Schwiegermutter für den kommenden Tag ein. Während des Essens lüfteten wir unser Geheimnis. Sie freuten sich riesig und bekundeten sofort, dass sie uns helfen würden. Gemeinsam überlegten wir: „Wie kriegen wir das in den Griff?
Meine Schwiegermutter schlug vor, den Dachboden weiter auszubauen, sodass eine kleine Küche und ein Schlafraum hinzukämen. Meine Eltern versprachen uns, die Kosten für die Babyerstausstattung, Wiege, Kinderwagen und später für das Kinderbett zu übernehmen. Ich strahlte meinen Mann an und merkte, wie glücklich er war, dass die größten Probleme gelöst werden konnten. Im April fingen wir an, den Boden auszubauen. Einfach fiel uns das nicht,
denn das gesamte Material musste die vier Etagen des Mietshauses zum Boden hoch getragen werden. Steine, Glaswolle, alles, was man zum Ausbau eben benötigte.
Gute Freunde, über die wir glücklicherweise verfügten, halfen uns. So dauerte es nicht lange, bis wir eine kleine fünf Quadratmeter große Küche ohne Wasseranschluss und ein Schlafzimmer mit vierzehn Quadratmetern bezogen.

Meine Schwangerschaft verlief traumhaft. Mir ging es blendend und ich war glücklich. Ich freute mich riesig auf unser Baby. Während ich mir eine Tochter wünschte, war meinem Mann das Geschlecht unseres Kindes egal.
„Hauptsache gesund!“, sagte er immer. Wir wälzten jede Menge Bücher, um einen schönen Namen für das Baby zu finden und einigten uns schließlich auf Claudia oder Florian. Oft saßen wir abends beisammen und träumten in die Zukunft.
Wir wollten ein Häuschen im Grünen mit einem großen Garten. Liebevoll, nicht zu streng sollte unser Kind erzogen werden. Nach Möglichkeit sollte es Abitur machen, zur Tanzstunde gehen, eben all die Dinge, die man sich für sein
Kind erträumt. Je näher der Zeitpunkt der Geburt rückte, desto aufgeregter wurden wir.
Am 08.Juli1963 morgens um vier Uhr setzten die Wehen ein. Mein Mann fuhr mich in die Klinik. An Männer im Kreißsaal war damals noch lange nicht zu denken. So entband ich nachmittags um 16:35 Uhr ohne die tröstende Anwesenheit meines Mannes, unsere Tochter Claudia, 3150 Gramm schwer, 52cm groß.
Claudia schrie nicht, sie weinte leise, während  die Hebamme geschäftig hin und her lief.
Glücklich es geschafft zu haben erwartete ich, dass die Schwester mir mein Baby brachte.
Dies geschah jedoch nicht.
Zögerlich fragte ich „Ist alles in Ordnung? Ist Claudia gesund?“
Die Schwester antwortete, ohne mich anzusehen: „Ja, ja, der Arzt kommt gleich.“
Mit diesen Worten beruhigte sie mich etwas. Ich dachte, das muss wohl so sein. Kurze Zeit später kam der Arzt mit Claudia. In ein weißes Tuch eingewickelt wie eine kleine Puppe, legte er sie in meine Arme. Ich schaute glücklich auf meine Tochter, pechschwarze lange Haare, einen leicht bräunlichen Teint und riesige dunkle Augen. Wunderschön sah sie aus. Der Arzt setzte sich zu mir ans Bett und beobachtete mich sorgenvoll.

Wenn ihr wissen wollt, wie es weitergeht. Das E-Book könnt ihr für 4,99 Euro im E-Book Store erwerben.

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Herzlichst eure Andrea el Gato

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Organspende? Eine Frage, die sich jeder stellen sollte

Derzeit versenden die gesetzlichen Krankenkassen Sonderhefte, mit denen sie ihrer gesetzlichen Pflicht zur Aufklärung nachkommen möchten. Der Bundesgesundheitsminister, Daniel Bahr, schrieb in seinen einleitenden Worten: Zitat: Ich wünsche mir, dass sich viele Menschen mit diesem Thema auseinandersetzen.

Organspende rettet Leben. Sie ist ein Akt der Nächstenliebe. Jeder von uns möchte sich bei einer schweren Organerkrankung darauf verlassen können, ein neues Organ zu bekommen. Das kann aber nur gelingen, wenn es auch genügend Spender gibt. Ich wünsche mir, dass sich möglichst viele Menschen mit diesem Thema auseinandersetzen, darüber mit ihren Familien, mit ihren Angehörigen und Freunden diskutieren.“ Zitat Ende

Das Thema ist nicht neu, jedoch durch die Misswirtschaft zweier Mediziner in die Negativpresse geraten. Natürlich schleichen sich auch Ängste ein. Aber wir können uns heute vor dem Tag X informieren, können damit gleichzeit Ängste abbauen.

Mein Kind soll leben Frontcover

Mein Kind soll leben – die bewegende Autobiografie, die gleichzeitig Anleitung, Mutmacher, Leitfaden zum Ausharren für Betroffene und Angehörige ist, bietet genau die Information, nach der so Viele suchen. Seit Wochen befindet sich das E-Book auf den ersten Plätzen bei Amazon. Wir danken den zahlreichen Käufern für ihr Vertrauen und für ihr Interesse an Information.

Zitat: Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass es viel wahrscheinlicher ist, einmal selbst ein neues Organ zu benötigen, als Spender zu werden. Zitat Ende (Quelle TK Aktuell Sonderausgabe)

Informieren auch Sie sich, bestellen Sie „Mein Kind soll leben“ als Taschenbuch oder Download überall im Handel

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Organspende schenkt Leben

Vor einigen Tagen befanden sich die Autorinnen Claudia und Hedwig Kleineheismann beim Landfrauenverein Bockelskamp

Dort hielt Hedi einen informativen und ergreifenden Vortrag zum Thema: „Organspende“

Claudia lebt seit 18 Jahren Dank einer Organspende mit einem Spenderherzen und einer Spenderlunge. In ihrem Vortrag unterstrich Hedi die Wichtigkeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und für sich ganz persönlich eigene und unbeeinflusste Entscheidungen zu treffen und diese an die Angehörigen weiterzugeben.

In der Flotwedeler Zeitung erschien dazu folgender Artikel:

 

„Mein Kind soll leben“, die ergreifende Autobiografie von Claudia und Hedwig Kleineheismann, ist im Verlagshaus el Gato erschienen und entweder als Download oder als Printbuch überall im Handel zu beziehen.

 

Mein Kind soll leben Frontcover

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Mein Kind soll leben

Mein Kind soll leben Frontcover

 

Die Autobiografie der Autorinnen Hedwig und Claudia Kleineheismann geht in die zweite Veröffentlichungsrunde.

Nachdem sämtliche rechtliche Hindernisse aus dem Weg geräumt wurden, das Cover erneuert und der Text noch einmal korrigiert wurde, freuen wir uns, dass sich die Autorinnen entschieden haben, dem Verlagshaus el Gato die weiteren Veröffentlichungsrechte zu übertragen.
Der Leser begleitet die Autorinnen auf ihrem schwierigen 30-jährigen Weg, von der Aussage der Ärzte: „Ihr Kind wird nicht alt werden. Mit diesem schweren Herzfehler wird Claudia sicher ihren dritten Geburtstag nicht erleben.“, bis hin zur Aussage von Claudia: „Heute bin ich gesund“
Ein Buch, das Mut macht, das Kraft spendet und unsere eigenen Probleme zu Problemchen werden lässt.

ISBN: 978 – 3-943596-31-1 zum Preis von 12,90 Euro als Taschenbuch erhältlich
Bestellungen nehmen wir unter: bestellung@traumstunden-verlag.com entgegen.