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Wer steckt eigentlich hinter …

Wer steckt eigentlich hinter …

     … Lars und Uwe Hunsicker    Uwe und Lars Hunsicker

Der junge Autor Lars Hunsicker lebt im Saarland, wo er im Jahr 2004 auch zur Welt kam. Sein Papa Uwe Hunsicker ist ebenfalls seit 1970 Saarländer. Seit der Geburt seines Sohnes ist er leidenschaftlicher Geschichtenerfinder und -erzähler.

Lars steht ihm dabei tatkräftig zur Seite. Auch er denkt sich mittlerweile selbstständig Geschichten aus. Zum Schreiben sind sie ganz zufällig gekommen, Lars‘ Mama hatte die Idee, dass sie das Ganze auf Papier festhalten könnten. So entstand das erste Buch „Die wilde Clique“ und bald darauf die nächsten beiden Bücher.

Ganz neu erschienen ist das Werk „Die letzten Kreuzritter – Der Fluch der Gräfin“. Eine Legende Cover Kreuzritter neu 16.12aus der Heimat hat die beiden dazu bewegt über die Kreuzritter zu schreiben. Sie nutzten die Geschichte als Aufhänger, entfernten sich aber immer mehr von der Legende und blickten plötzlich auf eine ganz neue Handlung.

Das Duo ist voller Ideen und arbeitet an drei Büchern gleichzeitig. Wer sich von den beiden ein näheres Bild verschaffen möchte, sollte die Protagonisten Lars und Pastor Linder unter die Lupe nehmen, diese seien den beiden nämlich sehr ähnlich. „Warum das so ist, kommt im 2. Band“, erklärt Uwe Hunsicker, der sich mit dem Pastor identifizieren kann.

Hauptberuflich arbeitet der studierte Betriebswirt bei einer Kreissparkasse und würde sich, wenn er einen Wunsch frei hätte, mehr Zeit wünschen, um all die zahlreichen Ideen von Lars aufzuschreiben. Verständlich, wenn man sich den Wunsch von Lars vor Augen hält: „Durch den Kleiderschrank nach Narnia“.

Kreativität und Fantasie scheinen bei ihm unendlich zu sein. Vorbild für die zwei ist Terry Pratchett.

Sie wollen alle Kinder und Jugendlichen dazu ermutigen, die Reise ihrer Geschichten und Gedanken ebenfalls zu wagen und diese niederzuschreiben. Zudem wünschen sie den Lesern viel Spaß!

Ein Beitrag von Nursel Esma Ayar

Werke:

Die letzten Kreuzritter – Der Fluch der Gräfin (Verlagshaus el Gato) – ab sofort im Handel!

Die Wilde Clique (Autumnus Verlag)

Neues von der Wilden Clique (Autumnus Verlag)

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15. Dezember

 

15.12Die letzten Kreuzritter – Der Fluch der Gräfin (Veröffentlichung voraussichtlich im März 2015) heißt das Jugendbuch unserer neuen Autoren Lars und Uwe Hunsicker.

Lars Hunsicker ist mit gerade mal 10 Jahren unser jüngster Autor und verwöhnt euch heute mit einer kleinen Geschichte. Viel Spaß!

Kennt ihr Reizwortgeschichten? Genau so eine Aufgabe wurde Lars in der Schule gestellt.

Reizwörter:       Spinne, Stuhl, Lehrerin

Der dunkle Keller

„Guten Morgen“,, begrüßte die Klassenlehrerin ihre Schüler.

„Guten Morgen“, antwortete die Klasse im Chor.

„Heute schreiben wir eine Klassenarbeit im Fach Mathematik“, verkündete die Lehrerin. Ein Stöhnen ging durch die Reihen der Kinder. Die Lehrerin beachtete dies nicht und fuhr fort: „Lasse hole bitte die Trennwände.“

Lasse erbleichte. Er hatte inständig gehofft, dass er nicht an die Reihe genommen wird. Lasse stand widerwillig auf. Die Trennwände standen in dem Keller und er hatte Angst.

„Lasse traut sich das doch nicht“, sagte einer seiner Mitschüler und alle lachten. Lasse beachtete dies nicht, nahm seinen ganzen Mut zusammen und ging aus der Klasse in Richtung Keller. Als er an der Kellertür ankam klopfte sein Herz heftig. Sollte er da wirklich reingehen?

„Nicht nachdenken“, flüsterte Lasse und stieß die Tür auf. In dem Keller war es dunkel, nur eine kleine Lampe erhellte den Raum. Die Schatten flackerten irrwitzig in dem unwirklichen Licht. Lasse sah sich in dem Raum um. Der Raum war voller alter Sachen und in der einen Ecke stand ein Stuhl auf dem der Karton mit den Trennwänden stand.

Sein Herz pochte wild. Noch ein, zwei Schritte und er könnte den Raum samt Karton verlassen.

Urplötzlich ging das Licht aus. Wahrscheinlich ein Stromausfall, dachte Lasse und ging in die Richtung, in der er den Stuhl vermutete.

Dann ging das Licht wieder an und ein riesiger Schatten fiel auf die Wand. Lasses Herz rutschte fast in die Hose. Der Schatten sah aus wie eine Spinne, doch es gab keine so große Spinne auf der Welt! Langsam drehte er sich um.

Vor der Lampe saß eine Spinne, sie hatte den großen Schatten verursacht. Erleichtert drehte sich Lasse zu dem Stuhl um, holte den Koffer, schaltete das Licht aus und ging zurück in seine Klasse.

Als er ankam sagte seine Lehrerin: „Vorhin ist der Strom ausgefallen, ist dir etwas passiert?“

„Nein“, antwortete Lasse schmunzelnd.

Danach schrieben sie die Mathearbeit und Lasse dachte danach, dass es vielleicht noch schlimmer Dinge gab als alleine in den Keller zu gehen …