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Podcastfolge Mary Island

Wir waren jetzt etwas unterwegs, waren in Saarbrücken und in Pößneck.
Aber ich habe euch auch zwei neue Folgen unseres Podcasts mitgebracht – die erste präsentiere ich euch heute.

Jonathan Philippi – war im SRW und wurde für die Sendung Abendrot interviewt.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Zuhören.

Und beim Abspann hört man direkt ein Flugzeug über unser Haus fliegen. Das fliegt bestimmt nach Mary Island. 😀

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17. Dezember

17.12Jonathan Philippi, Autor der Mary Island Serie, verschönert euch den Tag mit einer kleinen Geschichte. Viel Spaß!

Kugelblitz

 

In dieser düsteren Dezembernacht war ich wie üblich allein. Der Nachbarhund hatte ein paar Mal angeschlagen, bevor er um Mitternacht endlich Ruhe gab. Ich wälzte mich noch eine Weile in meinem Bett hin und her, hörte meine alte Villa ächzen und knarren und war gerade am Einschlafen, als ich spürte, dass es plötzlich ganz hell im Zimmer wurde. Ich öffnete die Augen und sah direkt neben dem Fenster ein kugelrundes Etwas, das grell leuchtete. Gehört davon hatte ich schon, aber gesehen hatte ich es noch nie. Ich starrte gebannt auf das, was da langsam hereinschwebte und mich umkreiste. Ich setzte meine Brille auf und erkannte klare Strukturen. Hellblaue elektrische Entladungen zuckten um den Energieball. Ich erwartete, dass der Kugelblitz gegen ein Stück Metall stieß, zerplatzen und es zerbröseln ließe.

Im Fernsehen hat jemand berichtet, dass so ein Kugelblitz durch das halbe Haus schwebte und die kleine Metallkette, die den Stöpsel der Badewanne festhielt, pulverisierte.

Aber das passierte nicht. Die Erscheinung zischte und kam näher.

Instinktiv hielt ich die Bettdecke vor mein Gesicht, um nicht zu verbrennen. Dumm, nicht wahr? Eine Daunendecke und eine Million Volt, lachhaft. Mit einem Schlag wurde es dunkel und still. Das Phänomen war verschwunden, so schnell und leise, wie es gekommen war. An weiterschlafen war nicht mehr zu denken. Immer wieder schreckte ich auf. Als der Tag graute, kleidete ich mich an. Ich traute mich nicht, zu duschen, aus Angst der Kugelblitz könnte mich genau dort erwischen.

Als ich mein Haus verließ, traf ich ihn das erste Mal. Er grüßte freundlich und überschwänglich. »Schönen guten Morgen, Herr Meppen«, sagte er zu mir und lupfte seinen Hut. Ich muss ihn angestarrt haben, wie ein Betrunkener den Laternenpfosten, der im Weg steht.

»Moin, Moin«, brummte ich zurück.

»Herr Meppen, ich wollte … nein ich muss Sie etwas fragen, bitte.«

Ich stoppte meinen Schritt und wandte mich ihm zu.

»Heute Nacht …«, flüsterte er verschwörerisch.

»Heute Nacht?«, fragte ich.

»Ja, wie war es, ich meine …«

»Was soll heute Nacht gewesen sein?« Ich mochte ihn nicht. Er roch schlecht, hatte dunkle Zähne und sein schütteres, dünnes, ungepflegtes Haar spross in wirren Strähnen ab. Einfach widerlich. Er trug einen zerschlissenen Stoffmantel und fleckige Jeanshosen. Um den Saum über den ausgelatschten Turnschuhen waren sie voll Lehm und Straßendreck. Er sah wie einer der Penner aus, die im Schutz der Dunkelheit um den alten Bahnhof schleichen. Ich glaubte, er würde mich jetzt um zehn Euro anhauen. Ich lebte nun bereits seit zwölf Jahren hier und wusste natürlich, dass dieser Mann drei Häuser weiter in der verfallenen Kate seiner Eltern hauste. Aber ich kannte nicht mal seinen Namen.

»Sie haben sie doch bemerkt, oder?«

»Wen?« Er spielte bestimmt auf den Kugelblitz an. Nun das war ein Thema, das ich ausgerechnet mit dieser Kreatur nicht zu besprechen gedachte. Ich stand noch immer unter dem Eindruck dieser imposanten Erscheinung. Aber das behielt ich lieber für mich.

»Ja, das waren sie. Sie sind gekommen.« Er fasste mich an beiden Armen und hauchte mir diese Worte ins Gesicht, ganz nah. Ich las Irrsinn und Wahn in seinen Augen. Seine Miene war derart freudig erregt, dass ich für einen Augenblick daran denken musste, dass so ein Archäologe aussähe, der sich vor der versiegelten steinernen Pforte eines lang gesuchten Königsgrabes befand. Ich befreite mich aus seiner Umklammerung und wischte mir den Mantel ab. »Tut mir leid, ich weiß nicht, wovon Sie reden.«

»Sie haben geschlafen? Sie haben das tatsächlich verschlafen?« Jetzt gluckste er und würgte ein paar Huster nach oben. Er spuckte dunklen Schleim auf den Boden. »Seit dreißig Jahren warte ich auf sie und dann …«

»Was meinen Sie?« Ich wurde lauter.

»Die Außerirdischen«, flüsterte er. »Und Sie haben gepennt! Unfassbar!« Enttäuscht und wütend wandte er sich ab und schlurfte zu seiner Kate.

Ich wollte das nicht sagen, aber es rutschte mir einfach raus: »Sie meinen den Kugelblitz?«

Er zuckte, ein Vibrieren erschütterte den schlaksigen Körper, als er sich umdrehte und mich fassungslos anstarrte. »Kugelblitz?«

»Ja, da war gestern so ein kleiner Kugelblitz in meinem Schlafzimmer, für vielleicht zehn Sekunden, oder auch fünfzehn, etwa einen Meter im Durchmesser und sehr grell.« Ich versuchte, möglichst emotionslos zu wirken, obwohl ich innerlich aufgewühlt war.

Er bog sich wir ein Fleischerhaken, als er wie ein Raubtier vorsichtig um mich schlich und seine Beute von allen Seiten begutachtete.

»Kommen Sie mit!«, sagte er in einem völlig neuen, nüchternen Ton. Es war keine Bitte, es war ein Befehl.

Wie hypnotisiert folgte ich ihm in die Kate. Zu meiner Überraschung öffnete er die durch mächtige Rosenbüsche verborgene Tür mit einem elektrischen Zahlenschloss. Es brummte und er schritt voraus in einen düsteren, niedrigen Flur. Weiter vorne wickelte sich eine runde steile Treppe dem Dunkel entgegen. Ich erkannte ihn gerade auf dem obersten Absatz und kletterte hinterher.

Oben traf mich der Schlag. Die gesamte Etage war ein einziger Raum. Überall belagerten seltsame Geräte lange Tische. Es piepte und summte, fiepte und krächzte. In der stickigen Luft glaubte ich, einen Bildschirm als Radar zu erkennen. Ständig drehte sich ein hellgrüner Balken und deutete Objekte hinter dem Schatten an. Aus Druckern quollen undefinierbare Linien, Punkte und Zahlenreihen.

»Was, was ist das?«, wunderte ich mich und zeigte auf alles und nichts Bestimmtes.

»Das ist mein Labor. Warten Sie, ich mache einen Kaffee.« Er klang ganz anders, nicht mehr so verzweifelt, sondern fest und stark.

»Sie sind Wissenschaftler«, stellte ich fest.

»Oh ja.«

Darauf schwieg ich. Auf einem Schemel lagen ein paar Bücher. Ich nahm das Obenliegende und blätterte darin. »Instabile Strukturen im Raum – Zeitkontinuum. Dr. Dr. Max Blecker.« Innen fand ich nur mathematische Formeln und Diagramme. Selbst den wenigen Text verstand ich nicht einmal ansatzweise. Auf der Rückseite prangte das Foto des Autors. Ich legte das Buch weg und nahm es dann wieder. Ich hielt das Bild hoch.

Kein Zweifel: Das war jener Mann, der gerade von einer Maschine zwei blitzsaubere Glastassen mit herrlich duftendem, schwarzem Espresso brachte und mir eine reichte. »Ein altes Buch. Es hat zahlreiche Fehler und Irrtümer. Ich warte nur darauf, dass die lieben Kollegen sie finden und mir um die Ohren hauen. Die Hälfte haben sie bereits entdeckt. Es ist mir immer eine Freude, gepfefferte Antwortschreiben zu verfassen!« Er lachte gluckernd und schlürfte seinen Kaffee.

»Sie suchen nach Außerirdischen?«, fragte ich.

»Nein!«

»Nein?«

»Ich habe sie längst gefunden. Ich will … Kontakt.«

»Und Sie glauben, dass ich heute Nacht einen solchen … Kontakt hatte?«

Er nickte nur.

»Ach was.« Ich wischte die Vorstellung wie auf einer imaginären Tafel weg. »Das war ein Kugelblitz.«

»Und wie kam der in Ihr Haus?«

»Durch das Fenster?«, wagte ich vorsichtig einzuwerfen, denn in diesem Moment wurde mir die Unlogik eines solch physikalischen Vorgangs bewusst.

»Sie schlafen bei diesem Mistwetter mit offenem Fenster, ja?«

Er hatte es sofort erkannt. Ich stellte langsam die Tasse auf den einzig freien Fleck auf dem Tisch vor mir. Daran hatte ich noch nicht gedacht. Natürlich. Mein Haus war fest verschlossen und der nahen Küste wegen sturmsicher; man weiß ja nie.

»Ich verstehe nicht«, erwiderte ich und lehnte mich an einen Balken, der das hundertjährige Reetdach stützte.

»Schon gut. Ärgern Sie sich nicht. Aber ich möchte gerne wissen, wie sie ausgesehen haben.« Max Blecker schob mir einen Schemel hin und zog seine Augenbrauen erwartungsvoll nach oben. Ich berichtete.

Als ich geendet hatte, sagte er. »So ähnlich habe ich mir das vorgestellt.« Dann wandte er sich seinen Bildschirmen zu und versank zwischen Linien und Zahlenkolonnen. Er schien nicht einmal zu bemerken, dass ich gegangen war.

An diesem Tag meldete ich mich krank. Ich konnte einfach nicht zur Arbeit gehen. In meinem Haus saß ich am Fenster und beobachtete die Kate mit meinem Fernglas. Erst jetzt fielen mir die vielen Antennen und die kleine runde Kuppel auf dem Dach auf.

Aus Angst, etwas zu verpassen, aß und trank ich nichts außer ein paar Kräckern und einer Flasche Mineralwasser, die ich auf der großen Fensterbank sitzend, zu mir nahm.

Am Abend wartete ich immer noch. Gegen Mitternacht schlug der Hund meiner Nachbarn an. Lauter und lauter. Sein Herrchen versuchte ihn erst zu beruhigen, dann schimpfte er mit ihm, bevor er den winselnden und ängstlichen Rottweiler ins Haus zog.

Genau um 1.15 Uhr wurde es unter dem Reetdach hell. Das Licht drang mit grellen tastenden Fingern blendend hellblau und weiß durch jede Fuge der heruntergelassenen Jalousien. Als wieder Dunkelheit herrschte, wagte ich mich zu ihm. Er war verschwunden. Auch seine Computer waren weg, und seine Bücher. Ich schwöre, er hat das Haus nicht verlassen.

In Vollbesitz meiner geistigen Kräfte habe ich diese Aussage im Dezember 2014 zu Protokoll gegeben vor dem Polizeikommissar Heinrich Wiebelskirchen und dem Polizeianwärter Lukas Mehring. Ich versichere, dass ich die ganze Wahrheit gesagt habe. Professor Doktor Boris Meppen, Philosophische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität.

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Wir starten in die Subskription …

 … gleich mit zwei Titeln

Die Leipziger Buchmesse wirft schon lange Schatten, im Verlag geht es Tag für Tag hektischer zu. Schaffen wir auch alles? Kommen auch ja alle Bücher rechtzeitig aus der Druckerei?
Haben wir genügend Werbematerialien eingeplant?
Klappen alle Veranstaltungen?

Um euch die Zeit bis zur Messe etwas zu versüßen, starten wir kurzerhand heute mit der Subskription für
Die Kriegssinfonie – Band 1 – Soldat von Lucie Müller

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und

Mary Island Serie – Band 2 – Das Geheimnis des goldenen Medaillons – von Jonathan Philippi

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Was bedeutet das für Euch?
Ihr könnt beide Titel bis zum 12.März 2014 bei uns vorbestellen. Wenn ihr es extra vermerkt, nehmen wir eurer Exemplar mit auf die Messe und die Autoren signieren es dort für euch. Falls ihr das nicht vermerkt, wird euer bestelltes Exemplar nach dem 12.März von unserem Verlagsauslieferer Runge an euch zum Angebotspreis ausgeliefert.
Ab dem 13.März greift die Buchpreisbindung und beide Titel werden zum regulären Preis in allen Buchhandlungen in Deutschland und auch in der Schweiz erhältlich sein.
Beide Bücher werden inklusive E-Book ausgeliefert, wobei wir für die Mary Island Fans wieder zusätzliche Schmankerln im E-Book einbauen werden.

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Wer steckt eigentlich hinter …

… Jonathan Philippi – Teil 2

Bei der Entstehung seiner Bücher geht es Jonathan Philippi zuerst um eine gute Idee. Eine Geschichte für seine Tochter soll es werden; das klingt erst mal ganz leicht. Ein vollständiges Buch zu entwickeln, das anschließend alle Welt lesen kann, ist jedoch eine ganz andere Sache. „Bei dieser Erkenntnis musste ich etwas tun, das ich WEB 1994 Florida Strand 19izuvor nur halbherzig getan hatte: Recherchieren!“ Aus diesem Grund unternahm Philippi mehrere Reisen in die USA und knüpfte dort Kontakte zu Menschen, mit denen er nach wie vor einen regen E-Mail-Kontakt pflegt. Außerdem lernte er über die Jahre auch im Internet viele Leute kennen, die ihm bei seinen Recherchen behilflich sind. Mit Rat und Tat beantworten seine Kollegen und Freunde seine unzähligen Fragen: Wie funktioniert eigentlich das US-Schulsystem? Wie schreibt man „Mister“ nun richtig? Und was ist mit dem Wort „Indianer“? Kann man das so schreiben? Letztere Frage warf eine große Diskussion auf, wobei seine US-Kollegen ihm zunächst davon abrieten, das Wort zu verwenden. „Natives, das ist das richtige Wort!“, schrieben sie. Plötzlich meldete sich jedoch ein Ethnologe, der vor vielen Jahren eine Umfrage zu diesem Thema durchführte, zu Wort: „Das Wort Natives kommt bei den meisten als Schimpfwort an! Indianer wollen Indianer heißen, sie sind stolz darauf.“ Nach langem Hin und Her einigten sich alle darauf, wieder einheitlich Indianer zu sagen, es wäre wohl die einzig politisch korrekte Bezeichnung. „Oh, Mann“, sagte sich Philippi, „wenn das so weitergeht …“ Somit wurde aus einer Bettlektüre für seine Tochter ein modernes Märchen über Freundschaft und Rassismus, über Indianer und Weiße.

Als der Autor sich sein Werk im Nachhinein ansah, war er selbst überrascht:  „Es gibt Charaktere, die einfach auftauchen und bleiben. Ich habe gar keine Kontrolle über sie, und formen lassen sie sich auch nicht.“ Am Ende des zweiten Buches erscheint beispielsweise ein Junge, der eigentlich nur Medikamente für den im Rollstuhl sitzenden Burt abgeben sollte. Er ging jedoch nicht mehr weg. „In Band 3 habe ich so oft versucht, ihn wegzuschicken – vergeblich!“ Das gleiche passierte Philippi mit Valentine Wellmill. In seinem ersten Manuskript erwähnte er sie nur kurz, als Steven in seine neue Klasse kommt und sich neben ein Mädchen mit langen blonden Haaren und strahlend blauen Augen setzt. Später tauchte sie jedoch immer wieder auf und übernahm schließlich eine entscheidende Nebenrolle. „Ohne sie wäre Mary Island um eine starke Protagonistin ärmer.“

WEB Satzkontrolle DSC_0311iDie meiste Zeit verbringt Philippi jedoch mit der Überarbeitung seiner Seiten, von denen er teilweise 40 bis 50 Stück pro Session runterschreibt. „Selbstverständlich voller Tippfehler!“ An der Korrektur sitzt er gefühlte fünfmal so lang wie am kreativen Schreiben. Erst wenn er mit dem Text absolut zufrieden ist, gibt er ihn in das Lektorat. Hier beginnt dann der Kampf um die Worte und Sätze. „Ich gewinne diesen Kampf zwar nur selten, aber ich gewinne!“ Auf diesem Wege entstehen letztendlich seine Bücher.

Wer Interesse an den spannenden Geschichten auf Mary Island hat, findet unter dem folgenden Link interessante Informationen sowie eine Leseprobe.

Leseprobe

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

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Wer steckt eigentlich hinter …

… Jonathan Philippi?

Jonathan Philippi, geboren 1963, lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern im Saarland. Erst relativ spät hat er das Schreiben für sich entdeckt. Hauptberuflich reist er um die Welt, berät globale Unternehmen, arbeitet für sie an Konzepten und Präsentationen. Als seine damals elfjährige Tochter ihn um ein Buch bat, entschloss er sich spontan dazu, ihr während seiner Reisen eins zu schreiben.

„In manchen Hotels im Ausland gibt es schließlich kein einziges deutsches Fernsehprogramm!“ So nutzte er die Zeit, um sich an sein Netbook zu setzen und drauf los zu tippen. Es entstanden faszinierende Geschichten von Engeln und Vampiren, außerdem handfeste Thriller sowie abenteuerliche Jugendromane, ganz ohne Feen und Wunder.

Mit Leidenschaft erstellt Philippi eigene Porträts und Skizzen von seinen Figuren, um sie exakt beschreiben zu können. Inspiriert wird er dabei von verschiedensten Menschen, die er im Vorübergehen auf der Straße sieht. Dann sagt er sich: „Das ist meine Figur!“ und setzt sich an seinen Schreibtisch. Dass er unzählige Anläufe für die Zeichnungen benötigt, braucht ja kein Mensch zu wissen. „Zum Glück sieht die meisten Blätter niemand!“

 

Wenn der Autor an den Wochenenden wieder bei seiner Familie ist, geht er seinen weiteren Hobbies nach. Er liebt es, zu fotografieren und zu filmen. Außerdem spielt er Keyboard in einer eigenen Band und mischt die Songs selbst am Computer ab. Selbstverständlich ist auch ein Lied seiner siebenbändigen Jugendbuchreihe „Mary Island“ gewidmet, das die Band auch schon vor einem Publikum präsentierte.

 Seine Familie steht immer hinter Philippi. Seine Frau hält ihm den Rücken zum Schreiben frei, und seine Tochter, der er seine Bücher widmet und ohne die diese nie entstanden wären, liest selbst für ihr Leben gern. Mit der Vorstellung, die eigenen Kinder wären mit den Büchern des Papas leicht zufriedenzustellen, lag der Autor jedoch falsch. „Meine Tochter ist die härteste Kritikerin, die ich habe!“

Gerade aus diesem Grund freut sich Philippi auf jede neue Herausforderung und schreibt fleißig weiter. Was er bei der Entstehung seiner Bücher erlebt und welche Gedanken ihn dabei begleiten, erfahrt ihr in unserem nächsten Beitrag. Ihr dürft gespannt sein!

Teil 2

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Mary Island 1 – Das Geheimnis des dritten Hügels

Start Sonderpreisaktion

Im vergangenen Frühjahr auf der LBM fiel uns auf, dass ein großer Mangel in der Jugendbuchliteratur herrscht. Einige wenige Verlage, die sich in diese schwierige Sparte wagen und mit Vampiren, Werwölfen und anderen Gestalten jonglieren. Wir beschlossen, den Schritt ebenfalls zu gehen und wollten ab sofort Jugendbücher veröffentlichen.
Wichtigste Voraussetzung bei uns war: ohne Vampire, ohne Werwölfe

Mit der Autorin Jordis Lank und der Raukland Trilogie landeten wir einen Glücktreffer, Dank auch an die Literaturagentur Anna Mechler.
Zur selben Zeit stolperte – wie es manchmal so ist – ein Jungautor über das Verlagsprofil, wir kamen ins Gespräch und schlussendlich landeten seine sieben Bände auf meinem Schreibtisch.

Eine Serie fernab von Fantasie. Kann das gut gehen?

Diese Frage beschäftigte mich tagelang. Die drei Protagonisten sind deutsche Jugendliche im Alter von 14, 13 und 11, kommen, wie der Autor, aus dem Saarland und ziehen in die Staaten. Das Umgewöhnen fällt den Dreien nicht leicht. Da sind die andere Sprache, andere Mentalitäten, Gewohnheiten, Speisen, anderes Wetter … ja, eigentlich ist alles anders als in Deutschland. Der Leser erfährt einige interssante Dinge über die fiktive Insel Mary Island, die vor der Ostküste der USA angesiedelt wurde und über Bodenerosion und …  STOP!

Jetzt hätte ich beinahe zu viel ausgeplaudert. Noch während ihres ersten Jahres auf Mary Island stolpern unsere drei Jugendlichen in eine Beinah-Katastrophe. Wie, wer und warum … das erfahrt ihr alles im Buch.

9783943596373

Nachdem mich die Abenteuer der Drei so beschäftigt haben, konnte ich nicht anders, als den Autor unter Vertrag nehmen.

Das Buch ist fertig, die Druckerei hat abgenickt … also steht dem Veröffentlichungstermin nichts mehr im Wege.
Um euch die Wartezeit etwas zu versüßen, haben wir zwei Bonbons für euch.

Ab heute starten wir mit der Subskiption. Das bedeutet, ihr könnt das Buch hier im Verlag zum Sonderpreis von 10 Euro vorbestellen. Wenn die Bücher im Lager eingetroffen sind, erhaltet ihr umgehend euer gedrucktes Buch mit integrierten E-Book. Der reguläre Verkaufspreis beträgt ab dem 20.Juni 13,90 Euro. [wpshopgermany product=“29″]

Ich sprach von zwei Bonbons.
Der zweite kommt jetzt.
Vorab stellen wir euch das komplette erste Kapitel inklusive weiteren Informationen absolut kostenfrei zum Download bereit.

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