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Wir begrüßen euch auf der Buch-Berlin

Bereits zum dritten Mal öffnet die Buch-Berlin ihre Pforten und in diesem Jahr im riesigen Estrel.
Am 19 und 20. November ab 10 Uhr gibt es in der Sonnenallee viel für die Sinne, denn es sind nicht nur Kinderbuchverlage vor Ort, sondern auch Fantasyverlage, Belletristik, Sci-Fi, Erotik und Selfpublisher. Eine bunte Mischung – und wir mittendrin!

Am Samstag feiern wir quasi die Buchpremiere unseres diesjährigen letzten Buches: Jako & Pepe – Das Geheimnis der Dornenhecke.

9783946049029Sandra Nenninger ist vermutlich furchtbar aufgeregt und kann die Nächte bis Samstag nicht mehr schlafen, sehen wir alle ihr Buchbaby doch erst am Samstag das erste Mal in live.

Die Illustration Sabine Goebel wird ebenfalls in Berlin sein und hat ihren Malblock dabei. Für einen kleinen Obolus zeichnet sie für euch und ich kann euch versichern, dass ihre Illustrationen einfach nur schön sind.

 

 

 

 

 

Was wäre eine Messe ohne unsere beiden Fantasyautorinnen Susanne Leuders und Lucie Müller?

Beide sind ebenfalls am Stand und ich freue mich schon riesig.
Susanne Leuders hat noch quasi in letzter Minute eine Lesung ergattern können, und wird am Samstag 11:30 Uhr im Saal 3 aus Angels Fall lesen.
Zusätzlich haben wir ein kleines Gewinnspiel zum Titel Angels Fall vorbereitet, die Gewinnspielkarten findet ihr direkt bei uns am Stand (die Lösung natürlich auch) oder unsere supernette Messehostess Maria überreicht sie euch am Eingang.

Zu gewinnen gibt es:
eine signierte Angels Fall- Tasche 2016-01-15 18.45.21

 

 

 

 

 

ein schweres Silberarmband mit Engelsflügeln 12570963_1114772895209182_1108943472_n
und 14690956_1828426420709520_4605642135504316152_n… natürlich: eines von den wunderschönen handgefertigten Lesezeichen.

 

 

 

 

 

 

Berlin, was wäre Berlin ohne unsere Claudi? Ja, auch die Fans von Claudi Feldhaus kommen auf ihre Kosten, denn Claudi wird ebenfalls bei uns vorbeischauen.

Wir hoffen, dass wir euch mit unseren Büchern viel Freude bereiten können und sehen uns dann am Wochenende!

PS: Leider hat irgend ein Internetwurm unseren Shop gefressen. Bitte bestellt direkt in eurem Buchladen des Vertrauens, bei den Autoren direkt oder auch überall im Internet (z.B. bei Amazonien)

 

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Nach der Messe ist vor der Messe

Mein kleiner Messebericht

Da ist sie also schon wieder Geschichte; die Leipziger Buchmesse 2015.

Heimgekommen sind wir mit zahlreichen Anregungen und Ideen, die wir step by step versuchen werden, in den Verlagsalltag aufzunehmen.

Ich fang aber erst mal ganz von vorne an. Am Mittwoch bin ich wie geplant in Leipzig eingetroffen, das Messeflair nahm mich sofort gefangen. Abends traf ich mich mit  Alfons Seeboth vom Wölfchen Verlag sowie Kerstin Litterest und Zsolt Majsai vom Verlag 3.0 zum gemeinsamen Abendessen. Wir haben nicht nur geschlemmt, sondern auch Ideen für gemeinsame Aktionen ausgetauscht.
Am Donnerstag bahnte sich die erste Katastrophe an. Die Leser unserer Facebook-Seite werden es schon mitbekommen haben. Wir warteten noch auf Bücher, die Druckerei wurde und wurde nicht fertig und versprach uns im Vorfeld, dass sie garantiert und ganz sicher direkt auf der Messe anliefern. Ja, sie haben geliefert. Nur das wie und wann, das war etwas … sagen wir mal schwierig. Halb zehn bekam Standnachbar Alfons einen Anruf, ob er eine Sackkarre vor Ort hätte. Glücklicherweise hatte er, und wer das Messegelände kennt, kann sich vorstellen, welchen Marathon wir dann hinter uns brachten. Ich weiß, dass ich die Mädels beim nächsten Mal abblitzen lasse. Sollen die sich nen Kopp machen, wie sie die Bücher an den Stand bekommen oder einfach eher da sein. Als wir endlich nach zwei Stunden die Bücher alle am Stand hatten war ich genervt, dreckig und verschwitzt und der Tag für mich gelaufen.

Am Freitag war dann alles besser. Alle Bücher da, die ersten Autoren trudelten ein und alles war fein. Lucie Müller legte eine geniale Lesung hin – ihre allererste, und besonders gefreut haben mich die Mädels, die über eine halbe Stunde am Stand ausgeharrt hatten, nur, damit sie mit Lucie noch ein wenig quasseln und ihre Bücher signieren lassen konnten. Auch Claudi Feldhaus konnte von einer gut besuchten und bestens organisierten Lesung in der Stadtbibliothek Halle berichten.

Am Samstag war Chaos und Stress gleichzeitig. Die Massen stürmten die Hallen und wir kamen kaum zum Durchschnaufen. Abends war ich so kaputt, dass ich am liebsten gleich um 6 ins Bett gefallen wäre. Unsere Reservierung im Restaurant Madrid war schief gegangen, aber das Personal total lieb und schaufelte uns tatsächlich noch einen Tisch frei. Während Susanne und ich durchs regnerische Leipzig stolperten und noch nach einem Ersatz suchten, saßen Lucie und Sascha schon im Madrid und ließen es sich gut gehen. Aufs Essen mussten wir dann doch sehr lange warten und irgendwie hatte ich dann keinen Hunger mehr.

Ja, und dann kam auch schon der Sonntag. Irgendwie geht das immer ganz schnell. Susanne Leuders Lesung war bereits für 10 Uhr angesetzt und wir hatten Schiss, dass zu so früher Stunde noch keine Zuhörer auftauchen. Unsere Angst war jedoch total unbegründet, denn Susanne hat sich mit der Etenya Saga bereits in die Herzen zahlreicher LeserInnen geschrieben, die ihr gebannt lauschten.
Ab 11 Uhr war ich beim Autorenpitching und total gespannt, was mich erwarten würde. Die Autoren waren mindestens genauso aufgeregt, hatten sie doch nur 7 Minuten Zeit, mir ihr Herzensprojekt zu verkaufen. Das eine oder andere interessante Projekt war sicher dabei und mal sehen, was daraus wird.
Dann hieß es auch schon Abschied nehmen von den Autoren, die wieder Richtung Heimat düsten, während ich die verbleibenden Stunden noch in Leipzig ausharren durfte.

Die LBM ist immer bestens organisiert, aber in diesem Jahr hat sich die Messeleitung total verkalkuliert. Aussteller dürfen nicht vor 18 Uhr einpacken, wer es dennoch tut und erwischt wird, dem droht eine saftige Geldbuße oder er riskiert sogar seine Messezulassung. In diesem Jahr rückten Punkt 18 Uhr die Messebauer an und bauten uns quasi den Stand unterm Hintern weg ab. Die Männer machten eine Hektik, begann doch am Montagmorgen schon die nächste Messe. Klar, die Jungs wollten auch irgendwann Feierabend machen. Was dagegen unverständlich war, dass die Tore geschlossen blieben. Weder durften die LKW´s auf den Ausstellerparkplatz fahren, noch konnten wir mit dem PKW zum Abbau in die Hallen fahren. Während ich im vergangenen Jahr 19:30 bereits auf der Autobahn war, mussten wir in diesem Jahr fast bis 22 Uhr ausharren, bis dann endlich die Tore geöffnet wurden. Wer dann noch 6 oder mehr Stunden Heimreise vor sich hatte, konnte sich bedanken.

Es waren viele neue Gesichter bei uns, aber auch viele alte Bekannte. Besonders gefreut habe ich mich über den Überraschungsbesuch von Claudia Meinicke. Das ist dir echt geglückt und du bist einfach nur der Hammer. Cassy Krammer, ich hoffe, du verzeihst mir den Ausrutscher mit dem „Kostüm“, ich hab einfach nicht richtig hingeschaut. Danke Liv Scales und ganz besonders deiner Familie, dass du trotz Baby zwei Tage bei uns Dienst geschoben hast. Elena Ernst, es hat mich riesig gefreut, dich persönlich in den Arm nehmen zu dürfen und ich bin schon sehr auf die Fotos gespannt. Leider habe ich es wieder mal nicht geschafft, selbst Bilder zu machen. Danke an Janika Hoffman, dass du am Donnerstagmorgen den Stand bewacht und Etenya verkauft hast. Vier neue Buchblogger dürfen wir in unseren Reihen begrüßen und ich bin schon jetzt auf eure Rezensionen gespannt. Schade, Laszlo Dören, dass wir dein wunderbares Buch Die Abenteuer von Robin Hood und seinen Männern, auf den kommenden Messen wohl nicht bewundern dürfen. Aber du hast klar recht, die Familie geht vor.  Die Agentur buchtrailer.net hat unsere professionellen Trailer gelobt, auch dafür vielen Dank und ich gebe dieses gern an die Ersteller weiter.  Und natürlich geht der Dank auch wieder an meine tollen Standnachbarn, Wölfchen Verlag,  Verlag Amrûn mit Art Skript Phantastik Verlag und Verlag Mondwolf, ohne die so eine Messe nur halb so viel Spaß macht.

Mir schwirrt noch etwas der Kopf von den ganzen vielen Eindrücken, mein Koffer war auf der Heimreise um so manches tolles Buch reicher und wir hoffen, dass auch unsere Bücher vielen Lesern Lesegenuss schenken.
So, das ist jetzt der Bericht in Textform. Die Bilder, so hoffe ich, liefere ich euch nach …

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Messe and more

 Puh, die Zeit rennt.

Heute fiel uns auf, dass wir schon seit zwei Monaten nichts mehr auf unserem Blog geschrieben haben.

Nicht, dass ihr denkt, wir haben zwischenzeitlich auf der faulen Haut gelegen. Obwohl … ab und an zwischendrin schon. Meinen so sehnsüchtig erwarteten Jahresurlaub musste ich auf eine Woche kürzen und in den Februar verschieben. Dafür haben wir uns die eine Woche so richtig gut erholt und den Wind um die Nase wehen lassen.

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In den vergangenen Wochen haben wir mit Hochdruck an der Fertigstellung der Bücher für die LBM gearbeitet und ja, ich glaube, wir haben es geschafft.

Mary Island Band 3 – Das Geheimnis der dunklen Baracke wurde endlich ausgeliefert. Jonathan Philippi hat bereits einige Lesungstermine gebucht, unter anderem auf der HomBuch Ende März und auf der Internationalen Kinder- und Jugendbuchmesse Ende Mai in Saarbrücken.

Die Kriegssinfonie Band 2 – Söldner wurde ausgeliefert und ist seit heute im Handel erhältlich. Ihr könnt Lucie Müller nächste Woche schon, am Freitag, dem 13.März um 15:30 live auf der Fantasyleseinsel in Leipzig zuhören, wenn sie von ihrem Epos erzählt und vorliest.

Ja, letztes Jahr wurde es bereits eine Punktlandung und Band 1 der Etenya Saga erschien zeitgleich mit der Buchmesse. Im Herbst vergangenen Jahres kam Band 2 und jetzt, ja jetzt mal wieder mit Punktlandung Band 3. Auch Susanne Leuders hat einen Lesetermin ergattern können. Auch wenn dieser wohl eher was für Frühaufsteher sein dürfe. Sonntag kommender Woche, am 15.März 10 Uhr liest sie für euch aus ihrer Fantasyreihe vor.
Wer nicht in Leipzig dabei sein kann: Ein kleiner Tipp von mir. Im Mai wird Susanne Leuders auch im Schloss Saarbrücken während der Internationalen Kinder-und Jugendbuchmesse lesen.

Ganz zum Schluss kommt unser Verlagsküken.
Lars & Uwe Hunsicker haben es mal wieder getan. Gemeinsam haben sie jetzt ihr drittes Buch veröffentlicht, was ebenso wie die Etenya Saga zeitgleich mit der LBM das Licht der Öffentlichkeit erblicken wird. Die letzten Kreuzritter – Der Fluch der Gräfin ist bereits im Shop vorbestellbar.

Auch wenn WordPress gerade mal wieder unsere Fotos gefressen hat (ich trau mich schon gar nicht mehr Plugins zu aktualisieren), haben alle unsere Bücher ein Gesicht. Und ein schönes, wie wir hoffen.

Lars & Uwe Hunsicker treten die lange Reise nach Leipzig nicht an, sind aber auf der HomBuch in Homburg sowie auf der Internationalen Kinder-und Jugendbuchmesse in Saarbrücken vertreten. Dort lesen und signieren sie und beantworten natürlich auch eure Fragen.

Meine Wenigkeit wird am Sonntag auf der ersten Meet an Great – Date deinen Verlag sein. Ein wenig Bammel hab ich ja schon, dass sich kein Autor für uns interessiert, denn es gehen einige Verlags – Schwergewichte mit an den Start.

Was hat sich noch getan?
Wir haben neue Autoren bei uns begrüßen dürfen und von einigen haben wir uns verabschiedet. Manchmal merkt man erst hinterher, dass die Zusammenarbeit doch nicht so funktioniert. Außerdem hat sich in den vergangenen zwei Jahren unser Portfolio stark verändert. Mittlerweile wissen wir immer stärker, welche Genre wir verlegen möchten und welche nicht.
Leider können viele angehende Autoren nicht lesen. Auch, wenn wir auf unserer Website zu stehen haben, dass wir momentan keine Manuskripte annehmen, erreichen mich wöchentlich immer noch 2 bis 3 Manuskripte. Das ist schon mal ganz nett, im Gegensatz zu vorher 2 bis 3 am Tag. Aber Leute; ich habe die nächsten einhundert Jahre ununterbrochen zu lesen, wenn ich mir jede Einsendung anschauen will. Wie soll ich das neben der ganz normalen Arbeit noch bewältigen?
Wir mussten hier einfach die Reißleine ziehen und über den Veröffentlichungsplan 2016 entscheiden wir erst im Sommer.

Aber jetzt gehts erst einmal in den Frühling, nach Leipzig und da hoffe ich, seid ihr zahlreich vertreten.
Buchhändler, die sich unsere Titel vor Ort anschauen möchten, erhalten per Mail gern von mir eine kostenlose Tageskarte. Ihr lieben Buchblogger, auf euch freue ich mich besonders. Gebt euch ruhig zu erkennen, wir haben das eine oder andere für euch vorbereitet :0)

Die Autoren signieren wie in den Vorjahren ihre Bücher für euch und freuen sich auf eure Fragen. Und ich freu mich natürlich auch.

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(Ich hoffe, den Schreibfehler der Grafikerin überseht ihr gnädigerweise, ich habe ihn eben erst entdeckt. Auh Backe)

Und ganz zum Schluss: Ab heute haben wir wieder eine Praktikantin – Nursel Esma Ayar – sie wird für 6 Wochen in den Verlag reinschnuppern und uns in alle Bereiche begleiten. Nursel ist Studentin für Buchwissenschaften und Germanistik im vierten Semester an der Uni in Erlangen.

Herzlich Willkommen Nursel und wir wünschen dir mega viel Spaß bei uns!

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Messerückblick

Braucht die Welt meinen Messebericht jetzt auch noch?

Bei so vielen tollen Beiträgen, frage ich mich tatsächlich, ob ihr noch Lust auf meine Erlebnisse habt.

Theoretisch könnte ich sie abhaken, indem ich sage: es war spannend, aufregend und erfolgreich.

Die Füße tun weh, die 5 Minuten Terrinen sind immer noch nicht alle, und Jonathan hat seinen Sekt wieder mit nach Hause genommen.

Aber ganz so ist es natürlich nicht.

In diesem Jahr sind wir das erste Mal gemeinsam mit anderen Verlagen aufgetreten. Wir haben Flagge gezeigt und werden diese sicherlich in den kommenden Jahren verstärken. Unser Credo lautet: Wären nicht wir Kleinverlage, wäre die literarische Landschaft in Deutschland um Einiges an Vielfalt ärmer. Wir produzieren qualitativ hochwertige Titel, auch wenn hier oder da mal ein Komma verrutscht. Zeigt uns den Blockbuster, bei dem das nicht passiert. Wir sind bereit Experimente zu wagen oder Titel fern des Mainstreams zu veröffentlichen.
Meine persönliche Meinung ist: Klein- und Mittelverlage produzieren die besseren Bücher.

Wieso? Ganz einfach: Weil wir mit Herz und Seele hinter dem stehen, was wir tun.

Am Donnerstag und am Freitagmorgen durfte ich mit einem Autor einer großen DKZ-Verlagsgruppe plaudern. Mich hat es fast von den Socken gehauen; 22.000 Euro – in Worten – Zweiundzwanzigtausend Euro – hat er ausgegeben, damit sein Buch erscheint. Natürlich wollte ich mich von der Qualität besagter Verlagsgruppe überzeugen. Bei so viel Geld müssen die Bücher doch Hardcover, Fadenheftung, Goldprägung usw. haben. Dachte ich. Und dachte ich falsch. Die Cover billigste Machart, oft nicht mal mit Bild. 230 gr. Pappe, unkaschiert, der Buchblock aneinander geklebte Blätter. Billigste Machart.
Besagter Autor durfte sogar lesen. Na ja, ihr ahnt wahrscheinlich bereits, von welchem DKZ-Verlag ich hier spreche. Denn wer einmal auf der Buchmesse war, kennt die Lesungen. Mikro in der Ecke in Richtung Laufkundschaft. Kein Sch … hört da zu. Die Massen strömen an einem vorbei und als Autor kommt man sich regelrecht vorgeführt vor. Wichtig ist, dass wunderschöne Blumen auf dem Tisch stehen.
Mich hat das ziemlich traurig gemacht. Wie viel Ego muss doch in einem stecken, der so viel Geld für eine Veröffentlichung ausgibt? Oder sollte ich nicht besser fragen: Wie viel Verzweiflung?

Was mich auf der Messe ebenfalls zu einigen bissigen Kommentaren gebracht hat, war der Satz: „Ich habe ein Buch geschrieben und suche einen Verlag.“

Liebe angehenden Autoren! Bitte bereitet euch auf so einen Besuch vor!!

Kein Verlag wird euer Buch veröffentlichen, wenn er das Gefühl hat, dass ihr auf die Messe geht, so nach dem Motto: Heute suche ich mir mal einem Verlag. Egal, welcher, Hauptsache, er veröffentlicht mein Buch.

Besonders gefreut hat mich, dass unsere Leseprobenaktion so gut eingeschlagen hat. Mehrmals erhielten wir die Rückmeldung, dass Ronan aus der Raukland Trilogie auf dem Kopfkissen im Hotel gefunden wurde.

Mich freut, dass ihr Autoren euch diese Mühe macht, und auf die Messe kommt. Nicht selten müsst ihr extra Urlaub beantragen, lange Anreisen in Kauf nehmen. Leo Pinkerton fuhr sogar an ein und demselben Tag die lange Strecke von Offenbach mit dem Zug nach Leipzig und zurück. Das ist für mich nicht selbstverständlich.

Mich freut, wenn Buchhändler an unseren Stand kommen und sich persönlich von der hohen Qualität unserer gedruckten Exemplare überzeugen.

Und ganz besonders freut es mich, wenn ihr uns zeigt, dass ihr unsere Bücher mögt. Durch eure Kommentare auf Facebook, eure Rezensionen, eure Besuche direkt am Stand.

Wenn es Dinge gibt, die wir ändern müssen, dann sagt oder schreibt uns das. Wir sind hier ganz offen für eure Kritik. Wir produzieren die Bücher, damit ihr Freude am Lesen habt. Dann wissen wir, dass sich unsere Arbeit gelohnt hat.

So, da war jetzt mein Messebericht. Und wie heißt es so schön: Nach der Messe ist vor der Messe.
In zwei Wochen sind wir bereits auf der nächsten Messe zu finden – HomBuch, wir kommen!

 

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