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Rückblende 2012 …

Ja, ich weiß, eigentlich wäre die Rückblende schon längst fällig gewesen. Aber das süße Lotterleben hatte mich noch voll im Griff. Inventur, Jahresabschluss und Tantiemenabrechnungen haben den ganzen Spaß gleich wieder zunichte gemacht. Zum Glück haben wir ja schon wieder Wochenende.

Nun also ist das Jahr 2012 bereits Geschichte, lasst uns dennoch einen Moment innehalten und zurückblicken.

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Im Januar wusste ich noch nicht, wohin mich der Weg führen wird. In der Familie hatten wir einen schlimmen Todesfall, dann war da noch die Trennung von meiner ehemaligen Geschäftspartnerin. Mich hatte das alles ziemlich runtergezogen. Zeitweise stand die Überlegung, alles hinzuschmeissen. Alles, was ich irgendwo schrieb, wurde kommentiert, auf dem eigenen Blog lächerlich gemacht. So ganz falsch kann es jedoch nicht gewesen sein, denn einige Wochen später fand ich die entsprechenden Neuerungen auch bei meiner ehemaligen Partnerin vor. Natürlich anders benannt, anders verpackt. Ich wurde beschimpft, Lügen wurden verbreitet und mit Halbwahrheiten gewürzt. Anschließend wurde ich veröhnt und verlacht. Leser, die nur die eine Meinung kannten, hinterließen anonyme Beleidigungen auf meinem Blog. Einfach war das nicht. Interessant dagegen war für mich zu sehen, was mit meinem Geld getan wurde.

Meine ehemalige Partnerin hat in der ersten Hälfte dieses Jahres nichts ausgelassen, um mich aus dem Weg zu räumen, aber ich bin immer noch da.

Positive Highlights dagegen waren die beiden Messen; der eigene Stand auf der Leipziger Buchmesse und die vielen Fachgespräche auf der Frankfurter.  Besonders gefreut hatte mich, dass einige Autoren lange Anreisewege oder andere Hindernisse überwunden haben, um ihre Bücher auf der Messe zu präsentieren. Ted Lindsays Buch war zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht erschienen, aber er und seine Lebensgefährtin harrten eisern alle Tage aus. Vielen Dank euch allen noch einmal!

Für den Verlag war es wichtig, eine eigene Identität zu finden. Ich denke, das haben wir ganz gut hinbekommen.

Wir haben 10 Titel und einen Kalender veröffentlicht. Somit kann das Verlagshaus el Gato derzeit auf 12 eigene Titel zurückgreifen.

Ein weiterer wichtiger Schritt war der Einstieg ins EBook Geschäft. Anfangs dachte ich, dass es reichen würde, mittels eines Konvertierungsprogrammes aus einem PDF ein EBook zu erstellen. Mittlerweile habe ich auch hier viel gelernt. Natürlich kann man mit einem Konvertierungsprogramm ein EBook erstellen. Damit es aber auch von iTunes und anderen Shops akzeptiert wird, damit es professionell wirkt, bedarf es mehr. Aus diesem Grund habe ich mich nach zahlreichen Experimenten entschlossen, das Konvertieren in fachkundige Hände zu legen. Die Ergebnisse sprechen für sich. Allein die Autobiografie von Hedwig und Claudia Kleineheismann  „Mein Kind soll leben„, steht seit Monaten bei Amazon auf Rang 1 bei Ratgebern und auf Rang 5 bei Biografien. Und das bei zig Millionen von EBooks!

Facebook und Co wurden von mir anfangs misstrauisch beäugt. „Zeiträuber“, nannte ich sie. Bei meinem klar strukturierten Tag wollte ich einfach nicht noch kostbare Zeit für so einen „Quatsch“ wie Social Medien ausgeben. Aber schnell musste ich hier umdenken. Die Social Medien sind heutzutage absolut unverzichtbarer Bestandteil der Marketingaktivitäten. Ganz besonders hervorheben möchte ich, dass ich über genau diesen „Quatsch“ wunderbare Menschen kennenlernen durfte. Stellvertretend für alle möchte ich nur vier nennen. Claudia, du bist so ein Schatz und ich einfach dankbar, dass es dich gibt. Laura, dank dir bin ich in die Neue Frauenbewegung gekommen. Eine wichtige Aktion, mit der wir was bewegen können.  Unsere Knutschkugel Ute kenne ich leider noch nicht persönlich, aber das wird nachgeholt. Deine wundervollen inspirierenden Sprüche und dein riesengroßes Herz bereichern mich jeden Tag. Zum Schluss möchte ich unsere Kalendermacherin nennen. Brigitte,  dein Champus steht noch im Keller, aber bei Gelegenheit wird er geköpft. Und den nächsten heißen Kalender machen wir doch auch zusammen, oder?

Über die Social Medien habe ich mindestens zwei meiner Autoren kennenlernen dürfen, respektive sie mich.

Das Jahr 2012 war somit aufregend, spannend, unterhaltsam, arbeitsreich und letztendlich erfolgreich!

Morgen erzähle ich euch, wie das Jahr 2013 wird …
Herzlichst Eure Andrea el Gato

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