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¡Adiós amigos!

Ihr Lieben,
mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlasse ich heute das Verlagshaus el Gato und werde als freiberufliche Lektorin weiterarbeiten.
Ich bedanke mich bei euch für die tollen 2 ½ Jahre. Ich habe hier wertvolle Erfahrungen sammeln und ganz wunderbare Menschen kennenlernen dürfen. Ich freue mich, dass ich dem einen oder anderen Autor bei der Veröffentlichung seines Werkes behilflich sein konnte, auch wenn ich oft eine sehr strenge Lektorin war 😉 Ihr habt super mitgearbeitet, und es war eine schöne Zusammenarbeit. Danke!
Ich wünsche euch alles Gute für die Zukunft.
Ciao Ciao
Nina

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Pressemitteilung: „Wer ich bin“ – Beim Kochen Brücken der Verständigung bauen

Pressemitteilung: „Wer ich bin“ – Geschichten, die durch den Magen gehen

Verlagshaus el Gato

Berlin/Hamburg, 6.12.2015

 

bei den Debatten und Berichterstattungen über den Flüchtlingsstrom gerät leicht in Vergessenheit, dass hinter all diesen Zahlen, Daten und Fakten ganz individuelle Schicksale stehen – darunter viele Kinder. Anabel Ternès und ihre Co-Autoren haben Flüchtlingskinder interviewt, mit ihnen gemalt und ihre Lieblingsrezepte gekocht – denn Kochen und Malen kann ohne Worte verbinden. Malen hilft außerdem gerade diesen Kindern, dass sie ihre Fluchterfahrungen verarbeiten können, Ängste ausdrücken, die es ihnen schwerfällt, in Worte zu fassen.

WerBinIch-CoveransichtWoher diese Kinder kommen, was sie erlebt haben und welches Gericht aus ihrer Heimat sie am meisten lieben, all das erzählt „Wer ich bin“. In Zusammenarbeit mit der Peter Ustinov Stiftung entstand ein Koch- und (Vor-)Lesebuch mit 10 Geschichten von Kindern aus den größten Flüchtlingsherkunftsländern und 10 leckeren Rezepten zum Nachkochen. Spannende, anrührende oder lustige unterhaltsame Geschichten erzählen von den Lieblingsspielen, Lieblingsrezepten, Erlebnissen aus der Heimat, auf der Flucht und in Deutschland.

Malen als erste Hilfe gegen traumatische Erfahrungen – aus dieser Idee hat die Peter Ustinov Stiftung ein Willkommensgeschenk für Flüchtlingskinder mit Malutensilien und von Kindern gemalten Grüßen entwickelt. Alle Autoren des Buches verzichten zugunsten dieses Projektes der Peter Ustinov Stiftung auf ihre Tantiemen.
„Wer ich bin“ erscheint im Verlagshaus el Gato und wird ab dem 07. Dezember im Handel erhältlich sein.

 

Klappentext:

Heimat ist da, wo man herkommt. Heimat ist da, wo man sich wohl fühlt. Heimat ist da, wo man Zuhause ist.

Was aber ist Heimat für ein 10jähriges Kind, das alles plötzlich hinter sich lassen musste – Freunde, Verwandte, vertraute Orte, Lieblingsspielzeug … ohne zu verstehen, wohin und warum?

10 Kinder erzählen ihre Geschichten von Heimat, Spaß, Spielen, Freundschaft, Familie und mehr. 10 Kinder aus den 10 größten Flüchtlingsländern. Ein Vorlesebuch für Kinder und ihre Eltern.

 

Kurzinformation:

„Wer ich bin: 10 Kinder – 10 Schicksale – 10 Rezepte“ (Verlagshaus el Gato)

Herausgeberin: Anabel Ternès

Mit einem Vorwort der Peter Ustinov Stiftung

ISBN: 978-3-943596-95-3

Seitenzahl: 64

Preis: 19,90 Euro

 

Hinweis Bildmaterial, Gratisexemplare:

Gerne lassen wir Ihnen druckfähiges Bildmaterial (Cover, Herausgeberin) und/oder ein Rezensionsexemplar zukommen und vermitteln Interviews mit der Herausgeberin.

Anfragen erreichen uns unter: presse@verlagshaus-el-gato.de

Über eine Berücksichtigung und Berichterstattung in Ihrer Zeitung freuen wir uns sehr.

 

Kontakt Agentur:

Impressions Gesellschaft für Kommunikation mbH, Düsseldorf

www.impressions-kommunikation.de

Kontaktperson: Susanne Fiederer

Email: s.fiederer@impressions-kommunikation.de

Telefon: +49 170 3242119

 

Impressions Kommunikation existiert inzwischen seit 16 Jahren; Marken, wie Generation CEO, die Deutsche Bahn, SolarWorld, Celesio, Evonik oder auch die Münchner Wunscherfüller von Make-A-Wish Deutschland e.V. vertrauen immer wieder auf die kleine, aber feine Agentur. Dabei nutzt das Impressions-Team alle Kommunikations-Tools, die heute en vogue sind, geht aber auch schon einmal außergewöhnliche Wege, wenn es die Marke oder das Unternehmen so erfordert. Zur Agentur gehört heute ein dichtes Partner-Netzwerk, das alle Kommunikations-Disziplinen abdecken kann. Neben Düsseldorf hat Impressions auch Dependancen in Berlin und London.

 

Kontakt Peter Ustinov Stiftung:

Peter Ustinov Stiftung, Frankfurt

www.ustinov-stiftung.de und Kampagnenseite www.children-welcome.org

Kontaktperson: Monika Weigand

Email: Monika.weigand@ustinov-foundation.org

Telefon: +49 69 272 21 74 0

1999 gründete Sir Peter Ustinov gemeinsam mit seinem Sohn Igor, dem heutigen Stiftungsratsvorsitzenden, die Peter Ustinov Stiftung, um Kindern und Jugendlichen über den Zugang zu Bildung und Kreativität die Chance auf eine eigenständige und optimistische Zukunft zu geben – unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer Religionszugehörigkeit oder ihrem sozialen Hintergrund.

Weltweit fördert die Ustinov Stiftung eine Vielzahl von kreativen Hilfsprojekten. Gleichzeitig, ableitend aus der Stifterfigur, fördert die Stiftung junge, kreative Talente in den Ustinov-Bereichen Film, Theater sowie Oper/klassische Musik/Filmmusik auch hierzulande.

Und nun, da die Welt nach Deutschland kommt, reicht die Ustinov Stiftung Flüchtlingskindern die Hand und heißt diese mit einem praktischen „Kreativ-Paket“ unter dem kommunikativen Motto „Der erste wichtige Schritt für eine erfolgreiche Integration“ willkommen.

 

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Angels Fall feiert Buchpremiere

Endlich ist es so weit! Angels Fall erscheint auf der diesjährigen Buch Berlin am 28./29. November. Der Jugendthriller von Susanne Leuders handelt von Einsamkeit und Freundschaft in Zeiten sozialer Netzwerke und damit verbundener Gefahren. Aber was wäre ein Jugendbuch ohne eine kleine Liebesgeschichte? Lasst euch überraschen und kommt am 28. November um 10:20 Uhr zu Susannes Lesung. Ihr findet sie auf Lesebühne 1 im Logenhaus in der Emser Straße 12 – 13, Berlin.

Zur Buch Berlin haben wir ein ganz besonderes Special für euch vorbereitet: Die Protagonisten von Angels Fall, Amy und Striker, haben ihre eigenen Drinks, die ihr gern probieren dürft. So erhaltet ihr im wahrsten Sinne des Wortes einen leckeren Vorgeschmack auf das Buch! Buchhändler profitieren auf der Messe außerdem von tollen Sonderkonditionen.

Um mehr über das Buch zu erfahren, schaut euch den aufregenden Buchtrailer an und besucht unsere Verlagsvorschau.

Wir freuen uns auf euch!

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Wer steckt eigentlich hinter …

… Claudi Feldhaus? Teil 2

Ein wichtiger Teil für die Entstehung ihrer Bücher ist die Recherche. Obwohl ihr erstes Buch „Familie, Liebe und andere Sorgen“ in einem ähnlichen Me2013-03-15 17.02.03tier stattfindet wie ihr eigenes Leben, bedurfte es einiges an Recherche. Zum Glück ahnte Claudi Feldhaus von vornherein, worauf sie sich einließ und wurde schnell sicher, was die zielgerichtete Beschaffung von Quellen anging. Ihr zweites Werk „Zimazans“ ist ein Fantasyroman, der im Mai 2014 erscheint. „Doch auch fantastische Welten wollen logisch bleiben – jedenfalls meine!“ Auch hier war also mehr Sondierung nötig, als ein Außenstehender glauben mochte. Vor einigen Monaten begann die Autorin damit, sich an einen historischen Roman heranzuwagen. „Dabei hatte ich bis dato nur die Grundausstattung an Wissen, was deutsche Geschichte anging …“ Der Plot jedoch setzte sich dermaßen in ihrem Kopf fest, dass sie ihn einfach zu Papier bringen musste. Claudi Feldhaus begann also, intensiv Bücher und Fachzeitschriften zu wälzen sowie Archive zu durchforsten und mit Experten zu sprechen. Besonders schwer fiel ihr anfangs die Recherche am Telefon. „Ich dachte, Forscher hätten doch gewiss Besseres zu tun, als einer blutigen Anfängerin zu helfen, in ihrem Milieu zu wildern!“ Doch sie machte überwiegend positive Erfahrungen, bekam viel Hilfe und führte tolle Fachgespräche mit den Experten. Eine absolute Koryphäe auf dem Gebiet deutsche Rechtsgeschichte bot ihr im Laufe der Korrespondenz sogar ihre persönliche Hilfe an, da auch sie das Projekt sehr interessant findet. Wer? Das ist noch streng geheim!

Die Ausschmückung des Hintergrunds sowie alle Details in ihren Büchern, erarbeitet sich die Autorin selbst. „Und weiß Gott: Ich bin absolut perfektionistisch dabei!“ Weswegen ihre Bücher ein absoluter Zeit- und Energiefresser sind. Ihr Umfeld wundert sich K+A final Klappentexthäufig über die zumeist treffsichere Namensfindung ihrer Protagonisten. „Nun, ich erschaffe die Figuren von vorherein mit ihrem Namen. Sie erscheinen mir einfach wie eine Adele oder eine Ankari oder sehen aus wie ein Bastian oder ein Maru.“

Neben dem Schreiben hat Claudi Feldhaus auch das Zeichnen wiederentdeckt. „Als Teenager habe ich seitenweise Comics gezeichnet, das hatte eine Weile sogar das Geschichtenschreiben abgelöst.“ Aber auch dieses Talent verlor sich dank der dunklen Dämonen fast in der Versenkung. Nachdem Andrea el Gato ihr anbot, auch ihr zweites Buch zu verlegen, begann sie aus einer Laune heraus für ihre Fans Skizzen der Figuren anzufertigen und kehrte darüber schnell zum qualitativen Standard von vor acht Jahren zurück! „Ich hätte nie gedacht, dass ich verhältnismäßig wenig Übung brauche, um Hand und Bleistift wieder in Einklang zu bringen.“ Ihre kühne Verlegerin war von den Zeichenkünsten so begeistert, dass sie ihr anbot, das Cover von Zimazans unmittelbar mitzugestalten, worauf Claudi Feldhaus liebend gern einging. Für den Einband von „Familie, Liebe und andere Sorgen“ hatte sie seinerzeit eine sehr grobe Skizze angefertigt, mit der sich die Grafikerin allerdings schnell orientieren konnte. Auch wenn ihre Bilder mehr und mehr an Bedeutung für Claudi Feldhaus gewinnen, so ist ihr dennoch nichts so wertvoll wie ihre getippten Zeilen.Adele Berlin

Momentan befindet sich die Autorin in einem regelrechten Schreibfluss. „Bedenke ich, was zum Schreibprozess alles dazugehört – Recherche, plotten, das Schreiben selbst, nachbearbeiten, usw. – dann würde ich sagen: eher mein restliches Leben funktioniert drum herum. Wie heißt es doch so schön? Schreiben ist nicht das, was ich tue, es ist das, was ich bin.“

Immer öfter wird sie von den Leuten gefragt, woher sie die Zeit für all das nimmt. Wie schafft sie es, neben einem Vollzeitjob, Sport, Pflege der sozialen Kontake und der Familien(zu)gehörigkeit auch noch solche umfangreichen Geschichten zu schreiben? Die Antwort ist ganz simpel: Claudi Feldhaus nimmt sich die Zeit. „Zum Glück erbte ich von meiner Mutter das Organisationstalent, das es mir erlaubt, meinen Alltag so zu planen, dass das Schreiben nicht zu kurz kommt. Denn andernfalls, soviel steht fest, werde ich todunglücklich!“

Wir dürfen uns also freuen, auch in Zukunft spannende Geschichten von Claudi Feldhaus zu lesen. Wer Interesse an ihrem Werk „Familie, Liebe und andere Sorgen“ hat, findet hier eine tolle Leseprobe sowie einen Trailer zu dem Buch.

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Wer steckt eigentlich hinter …

… Claudi Feldhaus? Teil 1Bild-002

Claudi Feldhaus, geboren 1987, hatte schon als Kind Geschichten in ihrem Kopf. Sie malte eigene kleine Bilderbücher und war auf Klassenfahrten stets diejenige, die die Gruselgeschichten erzählte. Schon immer hatte sie ein Talent dafür, die richtigen Worte zu finden und sich auf dem Papier auszudrücken. Dabei hatte sie immer Spaß daran, die Menschen in ihrem Leben zu unterhalten. „Vielleicht liegt das daran, dass ich mich selbst sehr schnell langweile. Der Langenweile gilt es Einhalt zu gebieten! So kam das Schreiben zu mir, ich konnte mich nicht einmal dagegen wehren.“ Leider spukten lange Zeit dunkle Dämonen in ihrem Kopf umher, die sie nicht an ihr Talent glauben  ließen. Zum Glück änderte sich dies, als Claudi Feldhaus eine E-Mail von einer kühnen Unternehmerin erhielt, die ihr anbot, ihr Erstlingswerk zu verlegen. Zusätzlich gestärkt ist die Autorin durch ihr abgeschlossenes Fernstudium der Belletristik und durch viel liebenvollen Zuspruch von innen und außen.

IMG_1875Bei ihr zu Hause, in Berlin, bildet ein großer schneeweißer Schreibtisch das Zentrum ihrer Wohnung. Dazu hat sie sich einen bequemen Drehsessel angeschafft. Hier verbringt sie die schönsten Stunden ihrer Woche. Sie stellt sich gern inspirierende Hintergrundmusik an und tippt dann drauf los. Dazu macht sie sich gern einen Tee, den sie unabsichtlich erst dann trinkt, wenn er schon erkaltet ist. „Ich bin so im Schreibfluss, dass ich ihn vergesse und dann kurz vorm Verdursten bin!“ Am liebsten würde sie an ihrem Arbeitsplatz auch Abendbrot essen und mit Freunden telefonieren – „… und meistens tue ich das auch!“ Gleich neben ihrem Schreibtisch steht ihr Bücherregal, das laut der Autorin noch weit davon entfernt ist, eine Bibliothek zu sein. „Ich gebe es zu: Ich schreibe wohl mehr, als dass ich lese.“ Dabei liebt sie Bücher, wie sollte es anders sein? Vor allem, seitdem sie immer öfter die Autoren dazu kennenlernt. „Der Stapel »Lies uns« wird immer größer, und das sind zuweilen nur geschenkte oder absolut empfohlene Werke!“ Wenn die Autorin jedoch in eine Lesephase gerät, fällt diese nicht selten sehr intensiv aus, und sie liest drei bis vier Wälzer in einer Woche. „Und wie von einem deftigen Menü, das man nur auf Familienfeiern bekommt, zehre ich davon lange.“IMG_1898

Wenn Claudi Feldhaus gerade nicht schreibt oder liest, tobt sie sich für ihr Leben gern beim Krafttraining aus und lässt jegliche Aggressionen im Body-Combat-Kurs ab. Auf der anderen Seite entspannt sie genauso gern beim Pilates. „All das hilft ziemlich gut gegen den typischen Autorenrücken!“ Sie liebt Berlin über alles, unternimmt hier mit ihren Freunden stundenlange Spaziergänge durch die verschiedenen Kieze und geht mit ihnen auf die Piste. Sie mag das Gewühl, die zwanglosen Gespräche, die sich schnell mit völlig fremden Menschen ergeben, und die Möglichkeit, immer und überall etwas zu essen kaufen zu können. „Wenn ich in anderen Städten dann mit Sperrstunden konfrontiert werde, reagiere ich oftmals mehr als überfordert!“

Mehr spannende Infos über die Autorin sowie die Entstehung ihrer Bücher erhaltet ihr in unserem nächsten Beitrag.

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Wer steckt eigentlich hinter …

… Claudia Romes? Teil 2

„Wie kann man sich denn so etwas ausdenken?“ So oder ähnlich waren die ersten staunenden Reaktionen auf die Bekanntgabe der Veröffentlichung ihres neuen Buches. Die Idee zu „Cor de Rosas Tochter“ überkam die Autorin im Schlaf. Ein Traum, in dem alles so real wirkte, dass sie sich nach dem Erwachshootingelgato 096en die Frage stellte, ob es nicht mehr gewesen war, als die simple Erfindung ihres Unterbewusstseins. Als die Bilder sie auch nach Tagen nicht loslassen wollten, fing sie deshalb an, im Internet Nachforschungen über den farbenprächtigen Ort, den sie im Schlaf besucht hatte, anzustellen. Außerdem informierte sie sich über das Tier, das in ihrem Traum eine ganz entscheidende Rolle gespielt hatte: Den Flussdelfin. „Zu meiner großen Verwunderung ergab alles einen Sinn, obwohl ich vor meinem Traum noch niemals von der Legende der Boto Cor de Rosas gehört hatte!“ Schnell war sie der Meinung, dass eine solche Geschichte erzählt werden sollte. So entschloss sie sich kurzerhand, sie aufzuschreiben. Wie in einem Rausch schrieb sie Zeile um Zeile, weil sie alles detailgenau aus der Erinnerung heraus beschreiben wollte.

Schon nach ein paar Monaten war die erste Fassung des Buches fertig, doch es fehlte hier und da noch an einigen Kleinigkeiten. Zwar hatte die Autorin schon mehrere Kurzgeschichten geschrieben, doch ein Roman stellte eine größere Herausforderung dar. Es folgte eine Zeit der intensiven Recherche. Über das Land, in dem „Cor de Rosas Tochter“ spielt, die Gewohnheiten und Eigenarten der Menschen dort und über die Wesen, von denen ihre Legenden erzählen. „Diese Geschichte sollte so lebendig werden, dass der Leser sich am Amazonas wiederfindet und das Abenteuer zusammen mit den Charaktshootingelgato 069eren erlebt!“ Für Claudia Romes sollte alles stimmig sein; Auch Naiara, die Protagonistin des Buches. Die Autorin hat ganz bewusst ihr die Rolle der Erzählerin übergeben. „In meinem Traum war ich Naiara und habe alles so erlebt wie sie!“ Aus diesem Grund fühlt sie sich auch eng mit der Protagonistin verbunden.

Die erste Zuhörerin des Buches war ihre Tochter, und die war sofort begeistert. Mit jeder Überarbeitung entwickelten sich die Szenen schließlich automatisch weiter. Auch der eine oder andere Charakter kam viel stärker zum Ausdruck. So hatte zum Beispiel Naiaras beste Freundin Carletta zu Anfang nur eine winzige Nebenrolle. Für das fertige Buch jedoch ist sie nicht mehr wegzudenken.

Falls euer Interesse an der Autorin und ihrem tollen Buch geweckt wurde, findet ihr unter den folgenden Links weitere Informationen sowie eine spannende Leseprobe.

Claudia Romes auf Facebook

Blog der Autorin

 

 

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Wer steckt eigentlich hinter …

… Claudia Romes? Teil 1

Claudia Romes, geboren 1984 in Bonn, lebt mit ihren beiden Kindern und Cockerspaniel-Hündin Gina in Remagen. Der Rhein bedeutet für sie immer ein Stück Heimat, und diese ist für die Tochter eines belgischen Malers unersetzlich. Von ihm, den sie stets lesend in Erinnerung hat, lernte sie, welchen Einfluss das geschriebene Wort SAMSUNGauf die Menschen haben kann. Schon immer wollte sie deshalb nur eines werden: Schriftstellerin. „Unvernünftig!“, hieß es, als sie diesen Wunsch in der Schule äußerte. Auch in ihrer Familie stieß sie damit nicht gerade auf ein offenes Ohr. Es musste also erst einmal etwas „Sicheres“ her. So ließ sich Claudia Romes auch bei ihrer Berufswahl von den Büchern inspirieren. Ernest Hemingways Roman „In einem anderen Land“ war es, durch den sie den Entschluss fasste, Krankenschwester zu werden. Die Leidenschaft zum Schreiben begleitet sie jedoch schon seit vielen Jahren.

Bereits im zarten Alter von neun Jahren begann sie, ein großes Notizbuch mit unheimlichen Geschichten zu füllen. Bei einem Umzug vor einigen Jahren geriet ihr dieses Buch wieder in die Hände. „Da stellte ich fest, dass meine kindlichen Ideen keineswegs zum Wegwerfen waren!“ Sie pickte sich zwei der Kurzgeschichten heraus, feilte an ihnen, reichte sie bei Literaturwettbewerben ein, und tatsächlich: Sie wurden in die Anthologien aufgenommen. Somit war der Grundstein des aktiven Schreibens für Claudia Romes gelegt. Seitdem vergeht kaum ein Tag, an dem die 29-jährige nicht schreibt. Auf ein Genre festlegen möchte sie sich dabei allerdings nicht. shootingelgato 108Wenn sie nachdenklich ist, kritzelt sie Gedichte auf einen Block. „Das ist das Einzige, das ich noch mit der Hand schreibe!“ Kurzgeschichten sind bei brisanten Einfällen das Mittel der Wahl, und manchmal verwandeln sie sich in Romane. Märchen schreibt sie oft zusammen mit ihren Kindern. „Die haben immer noch die besten Einfälle.“

Mit ihrer Familie verbringt sie ihre Freizeit am liebsten. Zudem liebt sie die ausländische Küche, hat eine Vorliebe für gutes Essen, welche sie wiederum mit dem Joggen ausgleicht. Gleichzeitig schafft sie sich dabei einen freien Kopf. Die Autorin hat ein Faible für Schneekugeln als Reisesouvenir und sammelt außerdem für ihr Leben gern außergewöhnliche Teekannen. Sogar diese Leidenschaft lässt sich mit einem Buch erklären: Alice im Wunderland. „Früher habe ich immer gehofft, genau wie Alice, auf einen Kaninchenbau zu stoßen, der mich direkt ins Wunderland bringt.“

In unserem nächsten Beitrag erfahrt ihr mehr über Claudia Romes. Wie ist ihr Buch „Cor de Rosas Tochter“ entstanden? Wie waren nun die Reaktionen aus ihrem Umfeld? Ihr dürft gespannt sein.

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Wer steckt eigentlich hinter …

… Leo Pinkerton?

Leo Pinkerton, geboren 1958, beschloss bereits in ihrer Kindheit, Papier und Stift zu ihrem Handwerkszeug zu bestimmen. Mit neun Jahren schrieb sie ihr erstes Gedicht, mit vierzehn die erste Erzählung. „Dass ich daraufhin noch einen Roman schreiben würde, war unausweichlich!“ Die Entscheidung, dies tatsächlich zu tun, fällte die Autorin mit der Idee zu „Luftpost zwischen Tag und Nacht“. Innerhalb von vier Wochen erstellte sie handschriftlich den ersteLeon Entwurf zu dem Buch. Die Idee für die Geschichte und die Charaktere hatte sie bereits im Kopf. Bei ihren Figuren handelt es sich zunächst immer um Fantasiefiguren. „Es gibt jedoch immer auch das eine oder andere Detail an ihnen, das ich irgendwann einmal an einem tatsächlich existierenden Menschen entdeckt habe. Das kann auch der Fußgänger in der Einkaufsstraße gewesen sein, dem ich zwar nie wieder begegnen werde, der mich jedoch so beeindruckt hat, dass ich ihn in einer Geschichte verewige.“ So entstanden schließlich Rufus Wittgenstein junior und Lili Robinson. Die Namen der Figuren ergeben sich dadurch, dass Leo Pinkerton versucht, sich in diese hinein zu fühlen. In „Luftpost zwischen Tag und Nacht“ waren es vor allem die Eigenschaften und die Fähigkeiten der Protagonisten, die ihnen zu ihren Namen verhalfen. Das Nennen von Ortsnamen hat die Schriftstellerin jedoch bewusst vermieden, um die Freiheit zu genießen, die Örtlichkeiten so zu beschreiben, wie sie in ihrer Fantasie aussahen. „Trotzdem sei gesagt, dass das Haus, in der die Geschichte spielt, tatsächlich einmal existiert hat!“

Nachdem der Entwurf fertiggestellt war, ging es an die Korrektur. In mehreren Phasen wurde gestrichen, hinzugefügt und verändert, bis die Geschichte fertig war. In diesem Moment spürte Leo Pinkerton eine riesengroße Erleichterung und ein unglaubliches Glücksgefühl. Oder doch nicht? „Dass die Charaktere mich nun nicht mehr zu jeder Tages- und Nachtzeit begleiten werden, hat mich auch ein wenig traurig gemacht. Ich musste von liebgewonnenen Menschen, mit denen ich eine spannende und manchmal auch schmerzvolle Zeit erlebt habe, Abschied nehmen.“

Um sich und ihr Buch bekannter zu machen, hält die Autorin regelmäßig Lesungen und macht im Internet auf sich aufmerksam. „Es nützt nichts, sich einfach hinzusetzen und darauf zu warten, dass andere einen bemerken – Das würde Lili Robinson wahrscheinlich sagen.“

Leo Pinkerton betrachtet das Schreiben als ihr Lebenselixier, ohne das sie nahezu verhungern würde. Sie möchte ihren Lesern verständlich machen, wie das Leben eigentlich geht. „Meine Worte sind immer Ausdruck dessen, was ich selbst erst mühsam lernen musste, um zu verstehen, warum alles so ist, wie es ist – und nicht anders.“

Aus diesem Grund dürfen wir uns auch in Zukunft auf tolle Geschichten über Freiheit und Liebe, Sehnsucht, Gerechtigkeit und Wahrheit freuen. Zunächst einmal empfehlen wir euch Leo Pinkertons erstes Werk „Luftpost zwischen Tag und Nacht“. Hier findet ihr eine spannende Leseprobe.

Viel Freude beim Lesen!

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Wer steckt eigentlich hinter …

… Jonathan Philippi – Teil 2

Bei der Entstehung seiner Bücher geht es Jonathan Philippi zuerst um eine gute Idee. Eine Geschichte für seine Tochter soll es werden; das klingt erst mal ganz leicht. Ein vollständiges Buch zu entwickeln, das anschließend alle Welt lesen kann, ist jedoch eine ganz andere Sache. „Bei dieser Erkenntnis musste ich etwas tun, das ich WEB 1994 Florida Strand 19izuvor nur halbherzig getan hatte: Recherchieren!“ Aus diesem Grund unternahm Philippi mehrere Reisen in die USA und knüpfte dort Kontakte zu Menschen, mit denen er nach wie vor einen regen E-Mail-Kontakt pflegt. Außerdem lernte er über die Jahre auch im Internet viele Leute kennen, die ihm bei seinen Recherchen behilflich sind. Mit Rat und Tat beantworten seine Kollegen und Freunde seine unzähligen Fragen: Wie funktioniert eigentlich das US-Schulsystem? Wie schreibt man „Mister“ nun richtig? Und was ist mit dem Wort „Indianer“? Kann man das so schreiben? Letztere Frage warf eine große Diskussion auf, wobei seine US-Kollegen ihm zunächst davon abrieten, das Wort zu verwenden. „Natives, das ist das richtige Wort!“, schrieben sie. Plötzlich meldete sich jedoch ein Ethnologe, der vor vielen Jahren eine Umfrage zu diesem Thema durchführte, zu Wort: „Das Wort Natives kommt bei den meisten als Schimpfwort an! Indianer wollen Indianer heißen, sie sind stolz darauf.“ Nach langem Hin und Her einigten sich alle darauf, wieder einheitlich Indianer zu sagen, es wäre wohl die einzig politisch korrekte Bezeichnung. „Oh, Mann“, sagte sich Philippi, „wenn das so weitergeht …“ Somit wurde aus einer Bettlektüre für seine Tochter ein modernes Märchen über Freundschaft und Rassismus, über Indianer und Weiße.

Als der Autor sich sein Werk im Nachhinein ansah, war er selbst überrascht:  „Es gibt Charaktere, die einfach auftauchen und bleiben. Ich habe gar keine Kontrolle über sie, und formen lassen sie sich auch nicht.“ Am Ende des zweiten Buches erscheint beispielsweise ein Junge, der eigentlich nur Medikamente für den im Rollstuhl sitzenden Burt abgeben sollte. Er ging jedoch nicht mehr weg. „In Band 3 habe ich so oft versucht, ihn wegzuschicken – vergeblich!“ Das gleiche passierte Philippi mit Valentine Wellmill. In seinem ersten Manuskript erwähnte er sie nur kurz, als Steven in seine neue Klasse kommt und sich neben ein Mädchen mit langen blonden Haaren und strahlend blauen Augen setzt. Später tauchte sie jedoch immer wieder auf und übernahm schließlich eine entscheidende Nebenrolle. „Ohne sie wäre Mary Island um eine starke Protagonistin ärmer.“

WEB Satzkontrolle DSC_0311iDie meiste Zeit verbringt Philippi jedoch mit der Überarbeitung seiner Seiten, von denen er teilweise 40 bis 50 Stück pro Session runterschreibt. „Selbstverständlich voller Tippfehler!“ An der Korrektur sitzt er gefühlte fünfmal so lang wie am kreativen Schreiben. Erst wenn er mit dem Text absolut zufrieden ist, gibt er ihn in das Lektorat. Hier beginnt dann der Kampf um die Worte und Sätze. „Ich gewinne diesen Kampf zwar nur selten, aber ich gewinne!“ Auf diesem Wege entstehen letztendlich seine Bücher.

Wer Interesse an den spannenden Geschichten auf Mary Island hat, findet unter dem folgenden Link interessante Informationen sowie eine Leseprobe.

Leseprobe

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

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Wer steckt eigentlich hinter …

… Claudia Schwarz – Teil 2

Der wohl wichtigste Teil für die Entstehung ihrer Bücher sind die Recherchereisen nach Schottland. Der Zauber, den Claudia Schwarz in diesem Land immer wiederTal Lost Valley verspürt, lässt sie nicht mehr los. Mit allem, was sie dort berührt – sei es eine moosüberzogene Mauer, ein Baum, ein Berg, ein Gebäude – geht die Autorin eine Verbindung ein. Oftmals kann sie die Mythen und Legenden, die Schatten der Vergangenheit, so intensiv spüren, dass sie eine Gänsehaut bekommt. „Natürlich trifft das nicht zu, wenn ich schwer bepackt nach einem Einkauf bei „Morrisons“ auf den verstopften Parkplatz komme und sehe, dass man mich zugeparkt hat.“ Es sind diese ganz besonderen Orte, an denen ihre Fantasie geradezu überquillt. Eines Sommers wanderte sie beispielsweise in ein während des Sommers trockenes Flussbett hinein, kletterte über meterhohe Felsbrocken und ließ sich in einem Tal, das in ihrem aktuellen Buch eine große Rolle spielt, nieder. Sie ließ die Umgebung auf sich wirken und siehe da – Plötzlich setzte sich ihre Protagonistin Sionnach zu ihr und leistete ihr Gesellschaft.  Sie plauderten und lachten, und irgendwann kamen Raven und Brendan hinzu. Sie zeigten ihr den Platz, an dem sie ihr Haus errichtet hatten, und sie tranken gemeinsam aus dem glasklaren Bachlauf ganz in der Nähe. „Erst als mein Mann zu mir stieß und mich darauf hinwies, dass wir noch vor Schottlands schmale Pfade und gut ausgebaute WanderwegeSonnenuntergang den zum Teil nur einen Fuß breiten,  abenteuerlichen Rückweg neben einem gähnenden Abgrund zurückzulegen hatten, verabschiedete ich mich von Füchschen und Co. Ich hatte gar nicht bemerkt, wie die Zeit verflossen war!“

Auch ihre Kinder, die mächtig stolz darauf sind, dass ihre Mama unter die Schriftsteller gegangen ist, begleiten die Autorin bei den aufregenden Reisen nach Schottland. Diese verlaufen jedoch häufig so gar nicht nach ihrem Geschmack. Teilweise beginnt die Familie bereits am Morgen ihre zuvor grob geplanten Wandertouren und schlägt erst am Abend mit dampfenden Füßen wieder in ihrem Quartier auf. „Da wird schon mal etwas lauter gestöhnt! Aber ich kann es ihnen nicht verübeln. Ich mochte lange Wanderungen als Kind auch nicht!“ Dennoch gelingt es Claudia Schwarz immer wieder, ihre Kinder mit ihrer Faszination anzustecken. Auch ihren Mann hat sie über die Jahre mit ihrer Leidenschaft infiziert. „Mein hartnäckiger Plan, dorthin auszuwandern, ging ihm dann aber doch zu weit!“trockener Wasserlauf  ins Tal Lost Valley

Wenn euer Interesse an Claudias spannenden Schottland-Geschichten geweckt wurde, empfehlen wir euch ihren Debütroman „Hochlandfuchs“. Einen Link zu dem Buch findet ihr unter diesem Artikel.

Ihr aktuelles Buch „Tal des Raben“ wird am 25.01. veröffentlicht. Ein Muss für jeden Schottlandfan! Hier könnt ihr euch über das Buch informieren und den aufregenden Buchtrailer anschauen:

Hochlandfuchs

Tal des Raben

Leseprobe

Trailer

Viel Spaß!